Konsultreffen 2025
32. Internationales NSU-Konsultreffen in Klein Strömpkendorf
Bericht folgt
Konsultreffen 2024
31. Internationales NSU-Konsultreffen in
Bericht folgt
Konsultreffen 2023
. Internationales NSU-Konsultreffen in
Konsultreffen 2022
. Internationales NSU-Konsultreffen in
Konsultreffen 2021
31. Internationales NSU-Konsultreffen in
Konsultreffen 2020
30. Internationales NSU-Konsultreffen in
Bericht folgt
Konsultreffen 2019
29. Internationales NSU-Konsultreffen in
Konsultreffen 2018
28. Internationales NSU-Konsultreffen in Bitburg/Eifel
Hauptorganisator dieses Treffens, das vom 15.06. bis 17.06.2018 stattfand, war der 31 jährige Thomas Tesch.
Bereits wie in den letzten Jahren, fanden sich einige Konsulfahrer schon Tage vorher ein. Die Veranstalter hatten deswegen im Vorfeld Ausfahrten nach Luxemburg und in das umliegende Bitburger Land ausgearbeitet.
Am Donnerstag trafen sich die bereits angereisten Konsulfahrer um 10:00 Uhr mit Thomas Tesch und Richard (Richie) B. Lant zu einer kleinen Tour mit Luxemburg-Abstecher. In Remich war Kaffeepausenstopp, Tagesziel war die Saarschleife und der angrenzende Baumwipfelpfad bei Mettlach. Dort wurde erst einmal zu Mittag gegessen und anschließend der Baumwipfelpfad „bezwungen“. Schwindelfreie Konsul-Piloten erklommen sogar den Aussichtsturm am Ende des Baumwipfelpfades. Sie wurden mit einem gigantischen Ausblick belohnt. Das Wetter spielte mit und wir kamen am späten Nachmittag wieder in Bitburg an. Zum gemeinsamen Abendessen und ersten Austausch kamen wir in der Bitburger Altstatt im Restaurant Zagreb zusammen. Erstmals waren Konsul Freunde aus Luxemburg, Schweden und Australien angereist.
Am Freitag war der offizielle Beginn des Treffens war auf 15:00 Uhr angesetzt: Treffpunkt die Grillhütte in Idenheim.
Um die Zeit bis dahin kurzweilig zu gestalten, wurde eine weitere kleine Ausfahrt nach Luxemburg am Morgen gestartet. Dort stand eine Besichtigung im Nationalen Museum für Militärgeschichte in Diekirch an. Die brandenburger Konsulanten lockte die Aussicht auf kurvige Mittelgebirgsstraßen abseits der Bundesstraßen und so nutzten sie den Freitag für eigene Touren nach Luxemburg und durch das Bitburger Land.
Am Mittag lockte dann Kaffee und selbstgebackener Kuchen in die Grillhütte. Die meisten Konsulfahrer waren der Einladung zur Eröffnung gefolgt. Sogar eine Abordnung des NSU-Club-Burgebrach – die ihre Jahresfahrt dieses Mal in die Eifel gelegt hatte – stellte sich vor. Betroffen machte uns, dass Stefan Holler, während seiner Solo-Anreise vom Steigerwald, einen Unfall mit seiner Konsul erlitt (rechts Schulter ausgekugelt, links Einblutungen und Schwellungen). „Die Konsul hat fast nichts …,“ informierte uns Stefan Tage später, „… wegen Tankrucksack und Gepäckrolle. Bin ja noch ein Stück gefahren, musste aber dann wegen Schmerzen aufgeben!“ Der ADAC brachte Mann und Maschine nach Hause.
Als die Begrüßung stattfand, wurden auch Flyer mit den Tagesabläufen für Freitag, Samstag und Sonntag verteilt, sowie eine Karte der Samstags-Tour.
Einige Konsulfahrer nutzen die Pause bis zum Abendessen, fuhren in Ihre Hotels und stellten die Maschinen in Bitburg in ein eigens dafür aufgestelltes Großraum-Zelt. Wer wollte, konnte nun per Shuttle Bus zurück nach Idenheim und sich später auch wieder nach Bitburg fahren lassen.
Zum Abend trafen sich die bereits zahlreich erschienen Konsulfahrer aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands – jaja …, auch aus Luxemburg, Schweden und Australien – wieder ab 18:00 Uhr in der Grillhütte Idenheim. Jetzt lockten selbstgemachte Pizza, der Austausch von Neuigkeiten und die Fortsetzung der Fachgespräche. Nochmals kam der Ablauf des Samstags zur Sprache, der als das Highlight des Events gilt. Polizeihauptkommissar Deviscour gab dazu noch ein Sicherheitsbriefing, weil gerade in der Eifel sehr viele Motorradunfälle vorkommen.
Eine kleine Überraschung konnten wir an diesem Abend durch einen Heiratsantrag erleben: Anne, die Freundin von Thomas Tesch, hatte ihren Heiratswunsch gezielt „platziert“. Und zwar auf der Pappunterlage seiner Pizza, so dass er die freudige Botschaft Stück für Stück lesen und verdauen konnte. Er sagte freudig zu: … mit Mikrofon und vor versammelter Mannschaft!
Der Samstag begann mit der Aufstellung für das obligatorische Gruppenfoto vor der Bitburger Stadthalle. Die Sonne schien, so dass der gemeinsamen Ausfahrt mit über 40 Konsuls und 95 Personen nichts mehr im Wege stand.
Exakt um 9:10 Uhr startet die erste – die schnelle – Gruppe der Konsulfahrer zu der 147 km langen „NSU-Bitburger Land-Tour“ über Hüttingen an der Kyll, Idenheim, Hetzerath, Piesport entlang der Mosel Richtung Bernkastel-Kues. Die zweite, dritte und vierte Gruppe – gestaffelt nach Höchstgeschwindigkeitswünschen – wurde jeweils im Zehnminutentakt losgeschickt. Für Nicht-Motorradfahrende Begleitpersonen war ein Shuttle organisiert. So hatten alle die Möglichkeit, an der Ausfahrt teilzunehmen.
Gegen 11:00 Uhr betraten die ersten Konsul Piloten in Bernkastel-Kues das – erst im Jahre 2017 eröffnete – „Zylinderhaus“ (www.zylinderhaus.com). Auf drei Ausstellungsebenen zeigt das Museum 90 Jahre deutsche Automobilgeschichte, mit mehr als 100 Autos, Motorrädern und Transportern. Auch alte Blechschilder, Ölkannen, verschiedenste Technik, eine authentische Straße mit Dorfapotheke, einen Tante-Emma-Laden und vieles, vieles mehr gab es zu besichtigen. Für Nostalgiefans, Automobil- und Motorradfreunde war das interessant und beeindruckend.
Ab 13:00 Uhr ging es dann weiter zum Brauhaus-Kloster-Machern. Umgeben von Weinbergen, direkt an der Mosel, nahmen wir gemeinsamen ein deftiges Mittagessen und gekühlte Getränke zu uns. Die Brauhaus-Terrasse bot einen herrlichen Ausblick.
Zwei Stunden später ging es dann weiter über Wittlich, vorbei am idyllisch gelegenen Kloster Himmerod, über Kyllburg und Malberg mit seinem Barockschloss. Geniale, kurvenreiche Straßen, inmitten grüner Landschaft und Weinbergen, brachten uns in Richtung Bitburg.
Wieder stand die Grillhütte in Idenheim für die Konsulfahrer bereit. Den „ausländischen“ Gästen wurde deutsche Gemütlichkeit, mit Unterhaltung durch die einheimische Musikkapelle des MV Idenheim geboten. Zum Abendessen gab`s traditionelles Eifeler Essen: Schwein, Bohnen und „Kappes-Tertich“ (einem Kartoffelbrei-Sauerkrautmix). Guter Wein und – na klar! – einheimisches, sowie bayerisches Bier machten die Zunge locker für allerlei angeregte Gespräche. Auch das Konsullied wurde nicht vernachlässigt: Thomas hatte sogar eine neue Strophe hinzugefügt. Unterstützt durch Heinrich (Henry) Janik am Akkordeon, stimmte er das Lied an und bekam aus fast hundert Kehlen Antwort.
Der organisierte Shuttle-Service in die umliegenden Hotels und Pensionen klappte sehr gut. Auch das organisierte Zelt mit Bewachung für unsere Motorräder, wurde ausgiebig genutzt.
Sonntag war Abreisetag. Einige nahmen noch an der organisierten Führung der Bitburger Marken-Erlebniswelt teil, doch leider nicht mehr so viele, wie sich ursprünglich angemeldet hatten.
Unser Resümee: Auch dieses Treffen war wieder sehr schön. Bis auf den Pechvogel des Treffens Stefan Holler, waren keine größeren Ausfälle zu verzeichnen und das Wetter hat vorbildlich mitgespielt.
Besonders spannend bleibt die Ausrichtung des Treffens in 2019, da sich im Vorfeld leider niemand bereit erklärte, das nächste NSU-Konsultreffen auszurichten. Wir danken Thomas, Josef, Richie und den vielen, vielen Helfern für das tolle Treffen im Bitburger Land.
Cornelia Zacher, Diensdorf-Radlow, Scharmützelsee
Konsultreffen 2017
27. Internationales NSU-Konsultreffen in Diensdorf-Radlow/Brandenburg
Die Organisatoren des Treffens, das vom 16.06.-18.06.2017 stattfand, waren Andreas Wiegand, Tino Weser und Andreas Kleint.
Wie schon die Jahre zuvor: Manche Konsulfahrer planten einige Urlaubstage mehr ein und kamen schon wesentlich früher an, so dass von uns Ausfahrten in den Spreewald mit Kahnfahrt und zum Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60 organisiert wurden.
Am Donnerstagvormittag hatte Johann Widmann, einer der Bayrischen Freunde, eine Besichtigung im BMW-Motorradwerk in Berlin-Spandau organisiert. Mit etwas verspäteter Ankunft konnte die Führung durchgeführt werden. Es gab sehr viel Eindrucksvolles in der Produktion zu sehen und man erfuhr jede Menge interessanter Dinge.
Abends wurde bei schönstem Wetter gemütlich am Strand von Diensdorf-Radlow noch zusammengesessen, angenehme Gespräche geführt und ein kühles Bier getrunken.
Einige Konsullisten hatten den Freitagvormittag nochmals für einen Ausflug in den Spreewald mit Kahnfahrt genutzt. Am Nachmittag trafen schließlich – zur vorgegeben Zeit, in der „Alten Schulscheune“ – die restlichen angemeldeten Konsulfahrer ein. Den Auftakt mit gemeinsamem Kaffeetrinken und selbstgebackenem Kuchen zu beginnen, ist liebgewonnene Tradition. Und natürlich haben sich die „ewigen Konsul-Schrauber“ angeregt über Reparaturen und technische Verbesserungen ausgetauscht. Immer wieder durchbrach lautstark ein weiblich tönendes: „Hallo, wie geht’s dir?“, die Fachsimpeleien der Konsulfahrer, wenn sich die „Motorbienen“ zur Begrüßung umarmten.
Der Hof der „Alten Schulscheune“ war Treffpunkt fürs abendliche Essen. Gegrilltes und selbstgemachte Salate kräftigten, um die Gespräche vom Nachmittag fortsetzen zu können und den Ablauf für die Ausfahrt am Samstag durchzugehen.
Die „Alte Schulscheune“ war quasi Dreh- und Angelpunkt des Treffens. Hier gab`s am Samstag das übliche gemeinsame Gruppenfoto der Konsulfahrer. Und hier sammelte sich auch die motorisierte Rotte, um die Ausfahrt Richtung Schiffshebewerk Niederfinow zu starten. Den Start der 42 Konsul´s hatten wir in vier Gruppen aufgeteilt vollzogen. Die Strecken der einzelnen Einheiten unterschieden sich in der Länge minimal. In Müncheberg gab es einen Ausfall. Die Ausfahrt ging für den Konsulfahrer dann mit dem Auto weiter. Seine NSU musste auf den Anhänger. Auf dem für sie abgesperrten Parkplatz, am Schiffshebewerk Niederfinow angekommen, konnten die Fahrer dann ein einfaches, aber deftiges Mittagessen einnehmen. Die eigentlich geplante Fahrt mit dem Schiff durch das Schiffshebewerk war kurzfristig umzuorganisieren. Das Schiff hatte am Donnerstag einen Schaden an der Schraube erlitten, welcher kurzfristig nicht zu reparieren war. Als Alternative hatten wir schnell einen Guide beschafft, der im Hebewerk eine Führung durchführte. Den Aufstieg und Abstieg schafften alle ohne weitere Probleme und die Führung war interessant und aufschlussreich. Nach einer kurzen Pause und Getränkeverzehr ging es zurück nach Diensdorf-Radlow. Dort gab es nochmals Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.
Am Abend waren alle wieder auf dem Hof der „Alten Schulscheune“ zum gemeinsamen Beisammensein verabredet. Es gab Gegrilltes, Schwein und selbstgemachte Salate, sowie genügend Bier, andere Alkoholika und auch „bleifreie“ Getränke. Es trat die Band „MadK“ auf, wo auch Andreas Wiegand als Mitbegründer den Bass „zupfen“ musste. Das von der Band geprobte Konsullied wurde angestimmt und alle sangen mit. Für das kommende Jahr bekräftigte dann Thomas Tesch seine Absicht, das 28. NSU-Konsultreffen 2018 in der Eifel auszurichten. Der organisierte Shuttle-Service in die umliegenden Hotels und Pensionen bzw. Ferienhäuser klappte ganz gut und es kamen alle heil an.
Sonntag war wie immer der große Abreisetag. Aber einige der bis Montag Verbleibenden trafen sich noch mit den Organisatoren und deren Frauen im Gasthof Siemke zum abschließenden gemeinsamen Abendessen.
Ich denke, es war ein gelungenes Treffen. Auch wenn unsere Straßen teilweise katastrophal sind, haben alle Konsuls ohne größere Schwierigkeiten gut durchgehalten. Nötige Ersatzteile kamen vor Ort aus dem Bestand der Organisatoren, so dass alle an den Ausfahrten teilnehmen konnten. Selbst die, die ohne gebuchte Unterkunft angereist waren, fanden noch im Gemeinderaum an der „Alten Schulscheune“ eine Übernachtungsmöglichkeit. Das Wetter hat mitgespielt, der Regen hat uns so gut wie verschont und es waren sehr viele der Einladung gefolgt, selbst wenn einige im Jahr davor nicht so sicher waren ob es eine gute Idee sei "in den Osten zu fahren“. Danke, dass ihr trotzdem da wart und wir hoffen, euch hat es gefallen !
Cornelia Zacher, Diensdorf-Radlow, Scharmützelsee
Konsultreffen 2016
26. Internationales NSU-Konsultreffen in Netterndorf/ Bayern
Die Treibenden Kräfte bei diesem Treffen, das vom 17.06.-19.06.2016 stattfand, waren Hauptorganisator Günter Zulbeck, Michael Riesenberger, Johann Widmann, Andreas Schuller, Wolfgang Strunz, Georg Abinger, Wolfgang Bacher, Max Demmel und viele weitere.
Wir Brandenburger kamen am Donnerstag in Netterndorf an. Einige andere Konsulfahrer waren bereits Tage zuvor eingetroffen. Diese hatten schon am Dienstag, dem 14. Juni eine erste organisierte Ausfahrt über den Samerberg zur Seiseralm, mit einem Abstecher nach Tirol, unternommen. Am Mittwoch machten sie eine geplante Ausfahrt zum Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee. Donnerstags war die Gruppe der Konsulfahrer bereits größer und die Tour ging über Wasserburg, danach Richtung Chiemsee und zurück über den Samerberg. Das Wetter hielt sich an diesem Tag gut.
Freitagmorgens wurde ebenfalls eine Gemeinschaftsfahrt durchgeführt: Ziele waren jetzt der Tegernsee und der Spitzingsee, wobei das Wetter schon etwas schlechter wurde und sich Regen ankündigte. Währenddessen war im Hof des Gasthauses ein kleiner Teilemarkt aufgebaut worden, wo sich die Mannschaft am Nachmittag traf und nach und nach die letzten Teilnehmer eintrudelten. Hier sammelten sich die Konsulfahrer zu kleineren Gruppen, durchsuchten das Ersatzteilangebot, feilschten und kauften und tauschten Erfahrungen. Den Fachgesprächen ging die Nahrung nicht aus.
Am Freitagabend trafen sich alle im Saal des Gasthofes Netterndorf zu geselliger bayrischer Musik und Bier sowie Essen und es wurde für den Samstag der Ablauf der Ausfahrt erklärt.
Samstagfrüh, und nach Plan, war Fahrerbesprechung vor dem Gasthof Netterndorf. Während den letzten Vorbereitungen und teilweise noch Feintuning, fieberten wir auf die Ausfahrt zu. Um 10:00 Uhr donnerten die Motoren von 32 Konsuls, der Sound zum Start: „Auf … zur Speckalm“ bei (noch) bestem Wetter.
Einen ersten Stopp hatten wir an der Tankstelle in Bad Feilnbach einlegen müssen. Der Grund: kleinere Einstellungs- und Reparaturarbeiten. Ein mancher nutzte den Zwangsaufenthalt auch um seinen Tank richtig zu füllen. Mit sehr guter Stimmung und Sonne pur, ging es sodann weiter Richtung Tatzelwurm. Auf der „Deutschen Alpenstraße“ durften die Konsuls und ihrer Fahrer zeigen, was sie können. Auch beim Boxenstopp am Tatzelwurm – wo man sich die Beine noch etwas vertreten konnte – drängte massiver Sonnenschein, die Motorradkluft abzulegen. Wir hatten beste Laune.
Es ging weiter bergauf zur Speckalm. Auf der wohl schönsten, aber auch gefährlichsten Straße der Deutschen Alpen, der Sudelfeldstraße. Unser Ausblick war gigantisch und es war sehr schön mit anzusehen, wie die vielen Konsuls als eine Gemeinschaft die Serpentinen röhrend bergauf fuhren. Oben auf der Hütte, 1408 m über dem Meeresspiegel, haben sich alle zum gemeinsamen Mittagessen niedergelassen. Als die Rückfahrt losgehen sollte, öffnete Petrus die Schleusen. Auf schlüpfrig nassen Straßen, sich zwischen den freilaufenden Rindern auf der Straße durchschlängelnd, die uns Eindringlinge mit wachsamen Blicken beäugten, schafften wir den Weg ins Tal. Die „Deutsche Alpenstraße“ führte nach Bayrischzell, durch das Leitsachtal über den Irschenberg in Richtung Maxlrain zur Brauereibesichtigung und zum jährlichen Gruppenfoto. Der eine oder andere verweilte noch im Biergarten. Die Rückfahrt nach Netterndorf war nur noch ein Klacks. Bis auf einen Ausfall sind alle wieder gut angekommen.
Traditionell ist der Samstagabend dem gemütlichen Part zugeteilt. Die Konsul-Tafelrunde war im Gasthof Netterndorf vorbereitet, wo auch im Verlauf des Abends unser Konsullied angestimmt wurde. Wie es Brauch ist, wurde für die Organisatoren gesammelt und der Topf Günter Zulbeck dankend übergeben. Und weil es galt, die Aufmerksamkeit der Anwesenden zu nutzen, kündigte Andreas Wiegand die Durchführung des alljährlichen Konsultreffens für 2017 an und lud nach Diensdorf-Radlow an den Scharmützelsee ein. Richie Lant und Thomas Tesch schlossen sich gleich auf und boten an, das 2018er Treffen in der Eifel durchzuziehen.
Am Sonntag trafen sich die verbliebenden Konsulfahrer noch zum Frühschoppen beim Hart´l mit Vorführung seiner Sternmotoren. Wie wir meinen „Ein sehr gelungener Abschied!“
Als „I-Tüpfelchen“ empfanden wir das von Günter sodann erstellte Fotobuch, welches durch die Bilder der organisierten Fotografen und Treffen-Teilnehmer, mit tollen und erinnerungsreichen Fotos bestückt worden war.
Ich war das erste Mal dabei und muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe sehr viele nette Leute kennengelernt aus allen Himmelsrichtungen. Es war ein gelungenes Treffen, sehr gut organisiert und die Landschaft und Strecke der Ausfahrten sehr gut gewählt.
Cornelia Zacher, Diensdorf-Radlow, Scharmützelsee
Konsultreffen 2015
25. NSU-Konsul-Treffen 2015 vom 26.06.-28.06. in Rüdesheim-Aulhausen
Unser diesjähriger Veranstalter, Stefan Schmitt, hatte alle Konsulfahrer zum jährlichen Treffen ins beschauliche Rüdesheim-Aulhausen geladen. 83 Personen mit 45 Konsulmaschinen waren seiner Einladung zum Veranstaltungsort, dem „Landgasthof Germania“, gefolgt.
Für die am Freitag frühzeitig angereisten Teilnehmer gab es bereits am Nachmittag bei bestem Wetter eine kleine Ausfahrt zur Loreley, von wo aus sich ein wunderschöner Panoramablick ins Rheintal bot.
Die Besichtigung der Loreley war vom Veranstalter ursprünglich für die große Ausfahrt am Samstag geplant, musste aber vorgezogen werden, da das Gelände an diesem Tag wegen eines Rockkonzertes des „Unheiligen Grafen“ gesperrt war.
Den ganzen Nachmittag bis hin zum Abend trafen weitere Teilnehmer ein.
Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir auch, dass „Zulle“, einer unserer bayrischen Freunde, mit einer gefressenen Getriebewelle seines gerade reparierten Getriebes auf der Anreise liegengeblieben war. Er setzte die Strecke dann kurzerhand im Seitenwagen seines Kollegen fort.
Erfreulicherweise gab es neben den altbekannten, auch diesmal wieder einige neue Leute kennenzulernen. Auch neue Maschinen gab es zu bestaunen, darunter auch etliche Umbauten, sowie eine Sportkonsul.
Die offizielle Eröffnung fand dann am Abend in gemütlicher Runde bei Speis’ und Trank statt. Dabei wurde von Stefan auch verkündet, dass er den Start der großen Ausfahrt auf 9:45 Uhr am nächsten Morgen festgelegt hatte.
Am Samstag wurde ich gegen 5:00 Uhr in aller Frühe, von einem heftigen Donnern aus dem Schlaf gerissen. Mein erster Gedanke war: „Welcher „Konsulsoundfanatiker“ hat denn zu solch nachtschlafender Zeit schon seine Donnerbüchse angeschmissen?“ Dann bemerkte ich jedoch recht schnell, dass es sich um ein heftiges Gewitter handelte. Es hielt den ganzen Morgen an. Hinsichtlich des zu erwartenden Tages, hatte ich schlimmste Befürchtungen. Doch die zerschlugen sich – der Wettergott hatte rechtzeitig ein Einsehen; kurz vor dem Start hörte es tatsächlich auf. Die Ausfahrt konnte pünktlich und ohne Regenkombi beginnen.
Vorbei am Niederwalddenkmal ging es zur ersten Station. Es war Schloss Johannisberg, ein Bischöfliches Weingut, wo der Überlieferung nach der Riesling und die Spätlese entstanden sein sollen. Auf jeden Fall aber entstand dort unser Gruppenfoto.
Danach ging es weiter rheinaufwärts zum Kloster Eberbach. Dort erwartete uns nach dem Mittagessen eine Klosterführung. Unsere Gruppe musste allerdings aufgeteilt werden: Ein Teil wurde von Linda Schmitt, der Ehefrau des Veranstalters, geführt. Die andere Hälfte wurde einer finnisch/schwedisch stämmigen Frau zugeteilt, die ihre Führung mit „trolligen“ Anekdoten spickte. Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir unter anderem, dass hier die Kabinettweine erfunden wurden und der Film “Der Name der Rose“ entstand.
Gegen Ende unserer Klosterführung schüttete es wieder heftig, was abermals nichts Gutes erahnen ließ. Doch sollten wir ein weiteres Mal verschont bleiben: Pünktlich zur Weiterfahrt hörte es abermals auf. Leider wollte das nicht jeder glauben. Manche quetschten sich in aller Hast in Regenklamotten und verpassten dadurch den Anschluss zur Truppe.
Der weitere Verlauf der Ausfahrt führte den Großteil durch die Berge und Täler des Rheingaus, vorbei an der durch die Polizei gesperrten Loreley, nach Kaub. Dort gab es noch eine kleine Stärkung in einem netten Cafe direkt am Rheinufer.
Die Nachzügler fuhren zunächst in die falsche Richtung, tankten an der falschen Tankstelle und hofften trotzdem – nach einem Blick in die Landkarte – durch eine Abkürzung wieder zur Hauptgruppe aufschließen zu können. Vielleich wäre ihnen das ja auch gelungen, hätte nicht Horst Heiler Schaltprobleme mit seiner Konsul bekommen. Die Motorräder kamen zum Stehen, die Regenklamotten vom Leib und gute Ratschläge aus aller Munde. Doch die Konsul brauchte wohl nur eine kurze Pause, ließ sich bald wieder starten. Selbst das Schaltproblem war vom Tisch. War es eine Überhitzung der Kupplung? Horst verriet mir Tage später, dass die NSU danach keine Zicken mehr machte – selbst auf der 170 Kilometer Heimfahrt nach dem Treffen nicht. Zurück am Landgasthof, wurde Bilanz gezogen.
Hatte es Walter mit seiner Königswelle diesmal geschafft? Ja! Dem Pechvogel vergangener Treffen, scheint diesmal das Glück hold gewesen zu sein. Seine Batterie blieb voll und auch der Antrieb hielt wohl unbeschadet. Also kann man erfreulicherweise sagen: Es gab keine Ausfälle zu beklagen, unsere Konsuls werden immer perfekter! Lediglich eines der Gespanne hatte eine Reifenpanne, was der Fahrer aber vor Ort beheben konnte.
Den Start zum Ausklang bildete abends ein leckeres Büfettessen. Unsere bayrischen Freunde um Günter „Zulle“ Zulbeck gaben bekannt, das Treffen 2016 zu veranstalten. Stefan bedankte sich, dass er das Treffen durchführen durfte. Auch eine Gedenkminute, zu Ehren unseres Kameraden Wilhelm Horschler, wurde ausgerufen. Überraschung zeigte sich auf vielen Gesichtern – viele Teilnehmer hatten erst in diesem Moment erfahren, dass der Veranstalter des Konsultreffens 2014 zwischenzeitlich verstorben war.
Unser aller Dank gilt Stefan Schmitt für die hervorragende Organisation, Linda Schmitt für die Organisation der Klosterführung, sowie den Fahrern der Begleitfahrzeuge, welche unsere freie Fahrt während der Tour reibungslos absicherten. Sicher war es nicht nur für mich ein rundum gelungenes, unvergessliches Treffen!
Joachim Sommer, Münster, 28.07.2015
Konsultreffen 2014
24. NSU-Konsul-Treffen 2014 vom 27.06.-29.06. in Bensheim/Bergstraße
Das diesjährige Treffen stand für uns „preussische Konsulliebhaber“ hauptsächlich im Zeichen der Vorbereitung an den Maschinen. Sowohl für Tinos rotbraune 500er als auch für meine schwarze 600er, hatten wir einige Reparaturen/Umbauten am „Konsul-Triebwerk“ bei Walter Krämer in Auftrag gegeben.
Diese wurden dann pünktlich im April fertiggestellt und von uns im Mai eingebaut und getestet, sodass einer Anreise auf eigener Achse nichts mehr im Wege stand. Eine attraktive Route unter Ausschluss jedes Autobahnkilometers wurde schnell zusammengestellt. Die 650 km schreckten uns nicht, da wir auch die 700km Tour nach Ulmen in die Vulkan Eifel sehr genossen haben.
Unser Startschuss fiel am Donnerstagnachmittag am Scharmützelsee und wir haben als Tagesziel ein 350 km entferntes Bikerhotel, den Landgasthof „Goldberg“ in Reichmansdorf im Thüringer Wald, angepeilt.
Bei schönstem Wetter ging es durch Spreewald, Lausitz und die Leipziger Bucht, bis uns ein sinnflutartiges Unwetter südlich von Leipzig zwang eine Tankstelle anzusteuern.
Da die 500er Konsul sich auf den letzten Metern schon mit Aussetzern bemerkbar gemacht hatte, haben wir dem um uns tobenden Regen eher wenig Beachtung geschenkt, sondern angefangen den Fehler an der „Braunen“ zu suchen und auch zu finden. Als Übeltäter stellt sich die drei Tage (!!!) alte und vorsorglich neu eingebaute Blitz Gelbatterie heraus, die völlig den Geist aufgegeben hatte. Und das, obwohl der Vorgänger eine Batterie gleichen Fabrikats immerhin vier Jahre gehalten hatte.
Da mittlerweile das Fußball WM Spiel Deutschland-USA begonnen hatte, gaben wir den Versuch auf, in der Umgebung jemanden telefonisch zu erreichen, um eine Ersatzbatterie zu besorgen.
Wir haben uns statt dessen ein Starthilfekabel an der Tankstelle gekauft und die „Braune“ per Starthilfe gestartet.
Das Deutschlandspiel stellte sich für uns als wahrer Segen heraus, da die Landstraßen sowohl im durchquerten Vogtland rund um Gera als auch im Thüringer Wald wie leergefegt waren. Tino gelang es seine Konsul ohne erneute Starthilfe bis zum Tagesziel zu steuern.
Im Bikehotel wurden wir mit guter Unterkunft, leckerem Essen, einem Batterieladegerät und dem Ergebnis der deutschen Nationalmannschaft belohnt.
Nach ordentlichem Frühstück am Freitag wurde die Batterie vom Ladegerät getrennt, um festzustellen, dass sich unsere Befürchtung bewahrheitete: Die Batterie machte keinen Muckser mehr.
Ersatz wurde im benachbarten Saalfeld in Form einer 6 V Säurebatterie gefunden, wie sie normalerweise an MZ und Simson zu finden ist.
Auf Grund der „falschen“ Bauform wurde die Batterie kurzerhand mit drei gigantischen Kabelbindern am Rahmen „festgebunden“. Und los ging die „wilde Hatz“ durch Thüringer Wald und Rhön, um im weiteren Verlauf der Strecke Spessart und Odenwald zu tangieren. Gegen 18:00 Uhr konnten wir die private Unterkunft in Alsbach Hähnlein beziehen und 19:30 Uhr waren wir auf dem „Konsul Festival Gelände“ in Bensheim, wo uns schon der Duft von leckerem Gegrilltem und das Stimmengewirr der vor uns angekommenen Konsulfahrer entgegenschlug.
Glücklich verbrachten wir den Abend bei amüsanten Gesprächen, gutem Essen und perfekt gekühlten Getränken.
Am Samstagmorgen ging es pünktlich zur Ausfahrt wobei als Erstes eine Tankstelle angesteuert wurde. Was für einige überraschte Gesichter sorgte, denn bei den normalerweise gut organisierten Konsulfahrern, gehört "das Befüllen des Fahrzeugs mit Betriebsstoffen" vor einer Ausfahrt normalerweise zur Etikette. Zudem die Dimension der Ausfahrt auch mit halb vollem Tank zu bewältigen gewesen wäre …
Danach ging es auch schon los und es ist immer wieder ein tolles Gefühl, den Motorensound von über 30 großen NSU Maschinen durch die einzelnen Ortschaften zu transportieren. Wie so häufig gab es spontanes Winken und hochgereckte Daumen für die Konsulpiloten bei den Ortsdurchfahrten.
Leider stellten sich während der Ausfahrt mehrere aufeinanderfolgende Ampelanlagen und deren kurze Ampelphasen als eine nicht beherrschbare Herausforderung dar, sodass ab Kilometer 15 mindestens drei Konsul Ausfahrten parallel stattfanden …
Ich selbst bin mit einer Gruppe von ca. 15 Fahrern auf dem Schloss Auerbach gelandet, welches kurzerhand auf eigene Faust erkundet wurde. Das Ganze hat der guten Laune aber keinen Abbruch getan, da ja planmäßig ein gemeinsames Mittagessen am Ausgangspunkt der Tour geplant war, welches die versprengten Gruppen dann wieder zusammenführte.
Für die in der Mehrheit weiblichen „Nicht-Konsulfahrer“ wurde eine Stadtführung in Bensheim angeboten, die nach Aussage der Teilnehmer wirklich sehr schön und sehenswert gewesen sein soll.
Die Organisatoren hatten keine Kosten und Mühen gescheut, um den kurzen Regenschauer perfekt in die Mittagspause zu positionieren, sodass nach einem kurzen Pressetermin der zweite Teil der Ausfahrt beginnen durfte.
Angesteuert wurde das Kloster Lorsch, eine Benediktinerabtei in Lorsch im südhessischen Kreis Bergstraße. Nach dem Lorsch erreicht wurde, nahmen alle Konsulfahrer und ihre Maschinen und Gespanne Aufstellung vor der "Karolingischen Torhalle“. Die Organisatoren hatten eine Sondererlaubnis für unsere Einfahrt erwirkt. Das gab ein tolles Fotomotiv mit den Maschinen im Vordergrund. So konnte jeder, der wollte, ein Foto als unvergessliches Andenken an das Treffen 2014 mit nach Hause nehmen.
In Lorsch teilte sich die Gruppe in zwei Teile. Der eine Teil hat sich gleich zu Kaffee und Kuchen begeben, während der andere Teil dem Tabakmuseum einen Besuch abstattete. Danach ging es mehr oder minder geschlossen in einer großen Schleife zurück zum Ausgangspunkt der Tour, dem Sterntalerhaus in Bensheim.
Auch der Abend war perfekt organisiert, kein Mangel an Getränken und jede Menge leckere Speisen vom Buffet.
Organisator Wilhelm Horschler und Konsul-Seelsorger Walter Krämer gaben nochmal bekannt, dass sich schon letztes Jahr Stefan und Linda Schmitt als Veranstalter für das Konsultreffen 2015 in 65343 Eltville angeboten hatten.
Als einer der persönlichen Höhepunkte des Abends zählt für mich, die Bereitschaft der süddeutschen Konsulfahrer das Treffen in 2016 nach Bayern, möglicherweise an den Chiemsee, zu holen.
Am späteren Abend gab es dann auch das Gerücht, dass 2017 ein Treffen an der Berliner Seenplatte bzw. im Spreewald denkbar wäre.
Ich möchte dies ausdrücklich nicht dementieren … werde es jedoch abwarten, ob nächstes Jahr noch jemand davon weiß.
Alles in Allem ein toller Abend, der für uns gegen 23:00 Uhr endete, da wir geplant hatten, die Heimfahrt (und unsere Konsuls) Sonntagmorgens um 5:30 Uhr anzutreten.
Das frühe Aufstehen am Sonntag wurde mit leeren Straßen und einem trockenen Start belohnt. Leider hat es dann ab Aschaffenburg wie aus Eimern geregnet, so dass wir ab 6:30 Uhr bis zur Ankunft um 17:00 Uhr nicht mehr aus den Regensachen herauskamen. Die 650 km wurden von den Maschinen problemlos bei Dauerregen absolviert, sodass wir lediglich bei den Tankstopps und der Mittagspause einige mitleidige Anmerkungen des Personals erdulden mussten.
Fazit: Vier tolle Tage, mit einem gut organisierten Konsultreffen in Bensheim.
Es hat Spaß gemacht die Konsulgemeinde wieder zu sehen und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, in Eltville am Rhein.
Andreas Wiegand, Diensdorf-Radlow
Konsultreffen 2013
23. NSU-Konsul-Treffen 2013 vom 28.06.-30.06. in Hohnstein/Polenztal in der Sächsischen Schweiz
Trotz des nicht ganz so willigen Wetters – wieder mal ein voller Erfolg
... und zuhause dachte ich mir, es wäre doch schön wenn einzelne Teilnehmer dieses Mal ihre persönlichen Highlights mit in den Bericht mit einfließen lassen könnten! Mach doch einfach einen Aufruf auf der Konsul-Website und die Zuschriften werden es einfach machen, eine Story zu schreiben. Mein Aufruf zum zusenden von Beiträgen stand am Tag darauf auf der Website und die Resonanz? Extrem zurückhaltend!
Okay, okay, von Norbert Jung kam eine E-Mail schon am dritten Tag. Aber er war wohl nicht auf der Website gewesen: „Hi, Horst, war doch wieder ein schönes Treffen. Wir sind gut nach Hause gekommen (auch Günter). Was ist mit deiner Konsul? --- Gruß Heidi u. Norbert
Norbert wusste von meinem Malheur während der Ausfahrt: Rückfahrt zum Hotel mit dem Besenwagen! Eine zusammengebrochenen Batterie – 6 Volt – und abvibrierte Kabel im Vorder- und Rücklicht. Die Kabel waren daheim gleich repariert und auch die Batterie getauscht.
… und das erste E-Mail schickte uns sechs Tage später Günter Zulbeck aus dem bayerischen Grafing zu, der seinerseits auch die NSU KONSUL „facebook“ Seite befeuert. Günter schrieb: „(…) war wieder mal sehr schön, dass wir uns getroffen haben. Von der Anreise hab ich ja vor Ort erzählt. Bei der Heimfahrt (insgesamt 560km) sind wir 530km auf der Autobahn gefahren. Nach ca. 130 km sind die Zellen meiner Batterie eingeschlafen und wir mussten bei jedem Tankstopp die Konsul anschleppen. Gott sei Dank hab ich den alten Regler drinnen gelassen. Aber der Motor ist jetzt sehr gut eingefahren. Reisegeschwindigkeit war VOLLGAS! Bergauf sogar liegend -:). Das mit meinem Kurvenlicht hast du ja (in facebook) gesehen. Ich schreibe erst jetzt, da meine rechte Hand sehr lange taub war. Viele Grüße und freue mich auf nächstes Mal. “
Und am nächsten Tag kam noch ein Nachschlag von „Zulli“: „War das eigentlich in Ordnung, dass die zwei mich begleitet haben? Hatte schon Bedenken weil sie keine Konsul fahren. Michael hat übrigens eine von Walter Krämer gekauft! Bin heute mal eine mögliche Konsultreffenausfahrt abgefahren, glaube aber das 280km in fünf Stunden doch etwas zu viel sind. Finde sicher noch etwas passendes für die Zukunft. HebedieHaare, Günter Zulbeck via iPhone“
Veranstalter Bernhard Matticzk schrieb einen Tag nach Zulli: „(...) ich hoffe, ihr seid alle wieder gesund und munter zu Hause eingetroffen. In den nächsten Tagen werde ich die DVD von unserer gemeinsamen Ausfahrt in der sächsischen Schweiz zuschicken. Vielleicht kannst du einiges für deine Internetseite verwenden. Herzliche Grüße aus dem Osten -Bernhard“
Jochen Nausch (hier Jochen bei der Ankunft)
aus Zwiesel im Bayerischen Wald war der nächste, der sich am vierzehnten Tage meldete: „…ein unvergessliches Treffen in der Sächsischen Schweiz! Am Wochenende vom 28. bis 30. Juni haben unsere Konsul-Freunde Bernhard und Helmuth ein grandioses Konsul-Treffen organisiert. Die Ausfahrt am Samstag führte zu solch beeindruckenden Zielen, wie der „Bastei“, einem Felsmassiv mit phantastischer Aussicht, und zur Festung Königsstein, einer toll erhaltenen Burganlage mit überwältigendem Blick über die Elbe. Schon allein die Organisation der Ausfahrt mit den „Begleitfahrzeugen“ hätte einen Preis verdient. Trotzdem über 40 Konsulanten im Pulk fuhren, gab es nirgends Probleme. Von allen Seiten gab es hierfür ausschließlich großes Lob. Und wie es scheint, hatten unsere sächsischen Freunde wohl auch einen guten Draht nach oben! Obwohl es laut Wetterbericht am Samstag spätestens nach Mittag in ganz Deutschland regnen sollte, blieben wir auf der Ausfahrt bis auf wenige Tropfen von Regen verschont. Erst nachdem wir zum Ausgangspunkt Polenztal zurückgekommen waren fing es an zu regnen, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.
Nach einem zünftigen Grillabend ging es dann am Sonntag früh wieder Richtung Heimat. Vielen Dank noch mal für das schöne Wochenende an Bernhard und Helmuth und alle die zum guten Gelingen beigetragen haben. Jochen Nausch.“
Wochenlang kam kein weiterer Schrieb, so dass ich jeden in der Konsul-Liste erfassten Teilnehmer des Treffens persönlich per E-Mail anschrieb.
Danach kam Antwort von Andreas Schulz aus Rostock: Hallo Horst, ich sehe mindestens einmal die Woche auf unsere Seite, meistens ins Werkstatt-Forum. Mir fällt auch auf, dass da relativ wenig Verkehr ist. Liegt bestimmt daran, dass unsere Motorräder so zuverlässig sind, meine Freunde fahren Ural, Dnepr usw.. Auf deren Forum ist natürlich echt was los. Beim Treffen in Polenztal habe ich beschlossen, mal nicht nur an den Russen meiner Freunde zu schrauben, sondern auch einmal an meinem eigenen: Ich will mir das Getriebe von Ulrich Beule ändern lassen. Es kann nicht sein, dass ich die größten "Steigungen" hier im Flachland mit 85 km/h hochfahre und in der Ebene auch nur 90. Vermutlich fällt die Leistung in dem Drehzahlbereich schon wieder ab. Vielleicht kann ich dann insgesamt mit weniger Drehzahlen fahren und wenn es darauf ankommt, schneller fahren, um etwa weiter entfernte Konsul-Treffen zu erreichen.
Ansonsten habe ich noch nicht einmal die DVD zu Ende angeschaut, aber das Treffen war toll! Am schönsten fand ich, dass bis auf einen gerissenen Gaszug – bei Eckard in Berlin – diese altgedienten Motorräder durchgehalten haben. Darauf bin ich etwas stolz, viel können wir bei der Instandhaltung nicht falsch gemacht haben. Ich habe kein Auto oder andere Fahrzeuge, Bier holen oder andere Transporte macht bei mir nur die NSU! ----- Viele Grüße – Andreas
Rolf Lehner aus dem württembergischen Westhausen bei Aalen meldete sich gleich darauf:
(…) leider gehöre ich auch zu denen, die bisher nichts von sich gegeben haben zum letzten Treffen. Aber ich bekomme hoffentlich mildernde Umstände; erstens war ich direkt nach dem Treffen noch eine Woche in Sachsen und Sachsen-Anhalt urlaubsmäßig unterwegs und direkt nach Rückkehr hatten wir 2 ½ Wochen 2 Hunde als Feriengäste zu betreuen. Das macht ordentlich Arbeit. Aber Du hast schon recht, (...) 2 bis 3 Sätze könnte ja jeder absondern. Aber das Problem ist, heutzutage leben die meisten im Team-Bewusstsein:
T – toll E – ein A – anderer M – macht’s
Als Wiedergutmachung für die Verspätung liefere ich nicht nur 2 – 3 Sätze, sondern einen kleinen Abriss (… )
Die erste Ankündigung „Konsultreffen in Bautzen“ hat wahrscheinlich bei vielen Älteren (das ist ja die Masse) mit der Stadt Bautzen keine so guten Erinnerungen aufkommen lassen. Bautzen ist ja mit seinen Gefängnissen Bautzen I und Bautzen II seit mehr als 100 Jahren nicht gerade der Ort, von dem allzu viel Gutes übermittelt wurde. Zuchthaus, Stasi-Knast, Straflager, Speziallager, heute Justizvollzugsanstalt – waren die Entwicklungsschritte dieser Einrichtungen. Als nun die detaillierte „Einladung in den Freistaat Sachsen“ mit genaueren Ortsangaben eintraf, hat sich das alles relativiert. Der Nationalpark Sächsische Schweiz mit dem Elbsandsteingebirge, dem Polenztal, den exponierten Felsen wie Königstein und Lilienstein, dem Kirnitzschtal sowie die Orte Hohnstein (http://www.hohnstein.de/de/Tourismus/aktiv-Erleben/Motorrad), Pirna und Bad Schandau sind ja wirkliche Juwelen in der gesamtdeutschen Landschaft. So eine Gegend hat es wahrlich verdient, von unseren ebenso einmaligen Fahrzeugen durchquert zu werden. Deshalb kann man die Samstagsausfahrt in die Rubrik „voll gelungen“ einstufen, zumal ja auch das Wetter dieses Unternehmen nicht negativ belastete.
Hochinteressant war zudem, dass wir uns auf historischem Gebiet befanden, was den früheren Motorsport anbelangt. Die wenigsten Teilnehmer wussten etwas anzufangen mit dem Begriff „Großdeutschlandring“ (http://www.polenztal.eu/artikel/artikel_6874.html).
In den letzten 6 Jahren war ich dreimal in Hohnstein im gleichen Hotel. Immer nur für 1-3 Tage, aber man hat einiges in der Gegend angeschaut. So weiß ich zwar z.B., dass in Hohnstein die Kasperle-Figur erfunden wurde, aber vom Großdeutschlandring hat mir nie jemand etwas erzählt. Was unser Veranstalter Bernhard Matticzk abends an Details zu dieser Rennstrecke vorgetragen hat, war superinteressant und hat mal wieder aufgezeigt, in welch gigantischen Dimensionen vor 80 Jahren gedacht und auch gebaut wurde (http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschlandring). Schade, dass wir nicht die gesamte Strecke abfahren konnten. Insgesamt ist festzustellen, dass das Treffen wohl als voller Erfolg zu sehen ist und man sich schon auf das nächste in Bensheim an der Bergstraße freuen kann.
Ich hoffe und wünsche Dir, dass Du noch weitere Beiträge bekommst. Viele Grüße Rolf und Inge.
Horst Heiler, St. Leon-Roth
Konsultreffen 2012
22. NSU-Konsul-Treffen 2012 vom 29.06.-01.07. in Ulmen in der Vulkaneifel
Was war das für ein schönes Wochenende.
Wir waren angereist nach Ulmen in die Vulkaneifel. Dass es so etwas gibt, wie die Vulkaneifel, hatte man wohl schon gehört, nur wo genau und was es damit auf sich hatte lag im Nebel meines Wissens.
Nun saßen wir da auf der Parkbank und vor uns das beschauliche Ulmener Maar, auf einer kleinen Anhöhe die St. Matthias Pfarrkirche mit ihrer über 1000 jährigen Geschichte und hinter uns, nur wenige Gehminuten entfernt, der idyllische Marktplatz mit seinem schönen Brunnen. Was für ein herrlicher Flecken Erde. Und diese Ruhe, man lässt seine Gedanken fallen und meint den eingeschlafenen Vulkan noch zu spüren … da ertönt auf einmal, einem Vulkanausbruch gleich, ein nur zu gut bekanntes Geräusch: Dieser Eintopfhammer und dieser satte Auspuffklang können nur zu einer Konsul gehören. Wieder reist Einer auf Achse zum Konsul-Treffen 2012 an.
Hans Mielke hatte gerufen und Viele, Viele sind gekommen. Über 40 Maschinen, mit Beiwagen, als Sozius oder Solo, so wie wir, kamen sie aus allen Himmelsrichtungen angereist.
Mit Sandra im begleitenden Materialwagen habe auch ich, bekennender Genussfahrer und Nichtschrauber, die 450 Kilometer weite Strecke auf Achse riskiert. Und wie bisher immer hat sich auch diesmal gezeigt, die Konsul bringt ihren Fahrer ans Ziel, auch wenn es das eine oder andere Abenteuer zu überstehen gilt. Welche Kraft in unseren Maschinen steckt zeigte sich bereits in Höhe von Colmar, als sich hier mein Öldeckel verabschiedete. Zum Glück habe ich es gleich bemerkt. Ein provisorischer Tankdeckel von der nächsten Tankstelle half mir die nächsten 200 Kilometer weiter, dann war auch der weg. Eine Brottüte, mit Klebeband befestigt, hat sich dann für den Rest der Fahrt bewährt.
Mein Nummernschild habe ich dann wohl im Raum Trier liegen gelassen und den Schwimmerdeckelkasten kurz bevor ich zu Hause war. Übrigens, die Rückfahrt, ein harter Ritt im Dauerregen und Wind, dass es über den Hunsrück nicht noch geschneit hat, war auch alles.
Jetzt aber wieder zurück zum Treffen: Hans Mielke, mit seinen 86 Jahren, der mit seinem Gespann um die Kurven fährt wie ein Junger, hatte mit seinen Eifeler NSU Freunden ein wunderbares Treffen organisiert.
In der Eifel Maar Halle wurden wir auf das Beste bewirtet und so war schon der Freitagabend ein großes Hallo und ein Wiedersehen mit vielen lieb gewonnenen Menschen. Die Altvorderen waren natürlich da. Horst Heiler mit seiner Marina und Walter Krämer, der seine Maschine allerdings zu Hause gelassen hatte, weil sich seine Regale voller Aufträge biegen und er keine Zeit fand, seinen Motorschaden aus dem Vorjahr zu reparieren.
Dörthe und Günther, mit neuem Spitz, aus Bad Bramstedt repräsentierten den Norden, Herbert mit seiner Brigitte aus Salgen den Süden. Diese wurden unterstützt durch Stefan, der wie gewohnt bei jedem Wetter in Jeans, sich dem Stile der 50´ er verpflichtet fühlte. Zwei neue „bayrische Typen“ waren auch dabei. Jochen und Zulli (the Master of NSU-KONSUL on Facebook), auch angereist auf Achse, passten wunderbar dazu.
Der Westen hatte es nicht weit und so waren auch hier viele bekannte Gesichter angereist. Familie Blume war wieder komplett dabei und Alexander sah man schon das leichte Zucken in den Fingerspitzen an, bald selbst am Gashahn drehen zu dürfen.
Der Osten schließlich wurde bewährt gut vertreten durch Helmut und Bernhard aus Bautzen.
Mit der Ausfahrt am Samstag hatten wir Glück. Die Jungs vom Eifeler-NSU-Club hatten eine interessante und landschaftlich sehr reizvolle Strecke ausgesucht und der Regen blieb aus. Highlight war der Besuch des alten Lokschuppens bei Gerolstein, wo uns ein spannender Vortrag und eine Fahrt auf der alten Drehscheibe erwarteten.
Was für ein tolles Gefühl in diesem Pulk der Eisenrosse mitzufahren. Wie Perlen an der Schnur sieht man sie vor sich die Serpentinen ins Tal hinunter röhren und im Rückspiegel lauter grinsende Gesichter, ob dieses Schauspiels.
„Mensch“, der Frieder schaltet mit der Hacke. „Wie cool ist das denn?“ Das werde ich gleich mal ausprobieren.
Dieses Jahr waren sogar zwei Konsul Sport dabei - eine aus dem Saarland und eine vom Bodensee - ein lange ersehnter Augenblick mit absolutem Seltenheitswert. Wie aus dem Ei gepellt sahen sie aus, wie eigentlich alle Maschinen zu glänzen wussten. Viele Tüfteleien und Besonderheiten gab es zu bestaunen.
Schade, eigentlich nur, dass die Farbklekse der Konsul-Chopper Fraktion nicht mit dabei waren. Inge und Rudi Vasek und auch Erich Krinke haben diesmal leider gefehlt. Horst Heilers Langgabel Chopper steckt in der letzten Phase des Wiederaufbaus nach einer Komplettüberholung. Und so hatten sowohl Horst Heiler, als auch Horst Leopold-Soell ihre normal gelassenen Konsul Maschinen gesattelt (man munkelt, der Trend geht gar zur Dritt-Konsul) und die gechoppten zu Hause gelassen.
Der Samstagabend klang dann genauso schön aus, wie das gesamte Wochenende gewesen war. Für den Gaumen war vortrefflich gesorgt, Benzingespräche allerorten, eine Ehrung des ältesten (eigentlich des zweitältesten, da der älteste, Hans Mielke, die Ehrung vornahm) und des jüngsten Konsulanten stand an, ein Dank an die Eifeler-NSU-Freunde und vor allem an Hans Mielke und seine Frau für das gelungene Wochenende, durfte nicht fehlen. Das war Werbung für die Vulkaneifel!
Weitere Bilder der Eifeler-NSU-Freunde: http://www.eifeler-nsu-freunde.de/Struktur/KonsultreffeninUlmen2012/index.html
Jetzt freuen wir uns auf das nächste Jahr, auf Bernhard und Helmuth in Bautzen, wenn es wieder heißt: Konsulfreunde lassen von sich hören.
Noch ein Dank in eigener Sache. Die Hilfsbereitschaft der Konsulfahrer untereinander ist ja sprichwörtlich und so hat mir, allen voran Hans Mielke sofort einen noch bei sich herum liegenden Öldeckel zugesichert und genauso Horst L.-Soell, der mir schon einmal mit dem Verstärkerblech für das Nummernschild geholfen hatte spontan seine Hilfe angeboten. Ganz lieben Dank an Euch Beiden.
Konsultreffen 2011
21. NSU-Konsul-Treffen 2011 vom 01.07.-03.07. in Regen
Anlässlich des alljährlich stattfindenden NSU Konsul Treffens, waren wir die Gäste des Konsulfahrers Stefan Goepfert und des Wirts Horst Zitzelsberger im Berggasthof Hinhart in Regen im Bayerischen Wald.
Der Wirt hatte sich schon längst vom Stefan anstecken lassen und sucht schon seit einiger Zeit selbst eine Konsul. Was lag näher, als die Konsul Gemeinde in den Bayerischen Wald zu locken. Einige von uns nutzten die Gelegenheit und waren schon Tage zuvor im Gasthof oder dann in umliegenden Quartieren untergebracht. Wer Freitags erst anreiste, den konnte das extrem saumäßige Regenwetter schon richtig abschrecken.
Am Samstag sah es zunächst aber auch nicht vielversprechender aus. Ein mancher, der auf eigener Achse angekommen war, wollte sich nicht schon wieder ertränken lassen und blieb in der Gaststube. Jochen Nausch aus Zwiesel, machte auf seiner Konsul den Scout. Er führte uns gekonnt durch den Bayerischen Wald. Wer mitgefahren ist, der weiß das ja - wir hatten nur einen kurzen Regenschauer, die ganze Ausfahrt über.
Die gefahrene Tour ging über Burg Weißenstein, Gläserner Wald nach Solla zum Hexenkessel von Loh, wo am letzten Januarwochenende immer das Elefantentreffen stattfindet. Von dort aus fuhren wir nach Tittling zum Museumsdorf Bayerischer Wald.
Hier konnte sich jeder ein Bild davon machen, wie die Leute der Gegend früher gelebt haben. Nach einer Mittagspause im Museumsrestaurant stand die Weiterfahrt an den Nationalpark Bayerischer Wald an. Hier war die besondere Attraktion ein Baumwipfellehrpfad zum Baumei, 45 Meter über den Bäumen mit einer grandiosen Rundumsicht über sämtliche Bayerwaldgipfel. Bei der Weiterfahrt, über die Glasmacher Orte Spiegelau und Frauenau, ging's nach Zwiesel und über Langdorf wieder zurück zum Berggasthof Hinhart in Regen. Gerade rechtzeitig zum wiedereinsetzenden Regen.
Am Abend fanden sich Konsulisten am Braten und Haxenbüffet im Berggasthof ein. Es wurde das Konsul Lied gesungen und Geschichten, Begebenheiten, Storys, die man in der Jugend oder erst vor kurzem mit der Konsul erleben durfte, ausgegraben. Wir freuten uns, dass wieder einige "Neue" hinzugekommen waren. Und man gab uns zu verstehen, dass wir unsere Konsul nächstes Jahr zum Treffen wieder einmal in die Eifel schaffen sollen.
Irgendjemand kam sogar die Erkenntnis, dass es die NSU-Konsul in diesem Jahr seit 60 Jahren gibt ... (Ohhhhh ... eine Runde Mitleid .... wir hatten fast vergessen dies gebührend zu feiern). Und (!) Rolf Lehner meinte, dass wir vor zwanzig Jahren das erste NSU-Konsul Treffen veranstalt hatten ...
Konsultreffen 2010
NSU-Konsul-Treffen in Badenweiler
Da stehen sie nun vor mir oder vielmehr unter mir auf dem Hofplatz des Hotel Siegle, denn Sandra und ich halten unsere Begrüßungsrede vom Balkon aus.
Es ist Freitagabend der 19. Juni 2010 : Für das Wiedersehen der Konsulaner hat sich rechtzeitig die Sonne eingestellt und der Himmel zeigt einige Schäfchenwolken.
Den ganzen Tag hatte es Bindfäden geregnet und Deutschland zu allem Überfluss 1:0 gegen Serbien verloren.
Sie sind wieder von überall angereist. Keine Ecke aus Deutschland schien zu weit.
Dörte und Günther, mitsamt ihrem Spitz und dem Konsulgespann, sind aus dem hohen Norden gekommen. Meine alte Heimat. Wieder die weiteste Anreise.
Der Franz Huber ist da und vertritt die Republik Österreich. Natürlich auf Achse. Zusammen mit Brigitte und Herbert Beckenbauer haben sie sich weder von Regen, Graupel noch Nebel aufhalten lassen und sind über den Feldberg gut bei uns angekommen.
Silke und Hansi Proehl kommen ganz aus Wolfsburg und sind wie immer dabei. Familie Blume aus Reinhardshagen, Bernhard mit seinem Freund Helmut, der seinen Helm in Bautzen liegen gelassen hat, Stephan aus dem bayrischen Wald, das Ruhrgebiet ist vertreten und natürlich der NSU Zirkel aus dem Raum Odenwald, Heilbronn / Sinsheim. Viele bekannte, aber auch einige neue Gesichter haben sich eingefunden.
Ich halte meine Rede und anschließend wird das Wiedersehen gefeiert. Familie Brockmann und das Siegle Team haben den Grill gut im Griff. Nach einer schmackhaften Stärkung klingen die Gläser bis tief in die Nacht, die Erlebnisse des Einen und Anderen aus dem vergangenen Jahr und die Schilderungen der Eigenheiten unserer Konsul vermögen die Anwesenden immer aufs Neue zu fesseln.
Ein Blick in den Schuppen eröffnet die ganze Faszination der Marke Konsul: Hier stehen die beiden Farbkleckse von Rudi und Erich, aber auch die wunderbar restaurierten Maschinen von Frank, Bernhard und Hansi. Neugierig schleicht man um die Auspufftöpfe des sächsischen Eigenbaus herum und registriert, dass sie kein Innenleben haben.
Wie das wohl morgen klingen mag? Und wird das Wetter halten?
Mit diesen Fragen im Gepäck zerstreut sich die Konsulgemeinde um die Mitternachtsstunde, um in ihren Unterkünften, verteilt in Badenweiler, Schlaf zu finden und Kraft zu tanken für die morgige Ausfahrt.
Ich wache bereits um 5 Uhr auf, ich gebe zu - etwas nervös, und schaue aus dem Fenster. Es ist trocken. Der Himmel ist grau in grau. Hoffentlich zeigt sich unser schöner Schwarzwald heute in seinem Festgewand. Die Hoffnung bleibt wage.
Um 9 Uhr 30 ist der Fototermin auf dem Schlossplatz anberaumt. Pünktlich zu dem Termin fängt es an zu tröpfeln. Man hört sie aus allen Richtungen anfahren. Ein toller Klang durchfährt den Ort. Bernhards Maschine hat ein mächtiges Getöse.
Die Meisten sind regentauglich ausgerüstet, nur hier und da nehme ich aus den Augenwinkeln eine Jeans oder Halbschuhe wahr. Es zieht sich mehr und mehr zusammen. Die Wolken hängen tief und die Mauersegler sind ganz nah. Kein gutes Zeichen. Auf dem Schlossplatz angekommen, sind meine Tour Guides bereits da. Was bin ich froh. Wolfgang, Werner, Rudolf, Heinz und Rainer, Alle hatten mir spontan letztes Wochenende in Schlächtenhaus zugesagt, aber auch mit einem Augenzwinkern angefügt: „Bei Regen fahren wir aber nicht“. Jetzt waren sie trotz alledem gekommen. Super!
Aufstellung zum Foto. Das Tröpfeln wird stärker. Alle wollen trotzdem fahren. Konsulanten hält nichts auf. Dann der Startschuss von Freund Axel. Die Motoren beginnen zu donnern. Los geht´s.
Über 30 Maschinen und ihre tapferen Fahrer, Beifahrer und Beifahrerinnen machen sich auf, der Witterung zu trotzen. Erst an unserem ersten Rastpunkt erfahre ich, dass unserem Generalkonsul Walter Krämer beim Anfahren die Ankerplatte seiner Trommelbremse geplatzt ist. Zum Glück ist es ihm am Start passiert und nicht auf einer der Abfahrten im Schwarzwald, werde ich später denken. Außerdem konnte Walter sein Mittagessen mit trockener Hose einnehmen, im Gegensatz zu uns, wie wir noch später sehen werden.
Von Badenweiler geht es Richtung Kandern am Fuße des Schwarzwaldes entlang. Linker Hand ist der Blick in die Rheinebene durch Dunst versperrt. Schade. Hauptsache der Regen wird nicht stärker. Doch der Regen wird immer schlimmer. Ich fahre voraus. Über die Kuppe der Johannisbreite hinaus liegt Sitzenkirch schemenhaft vor uns. Was ist das sonst für ein lieblicher Anblick. Die Sausenburg ist gar ganz im Nebel verschwunden. Wir passieren Kandern. Die erste relevante Kreuzung ist nicht gesperrt. Die Autos müssen hinter uns sein. Jetzt, die kleine Scheideck hinauf, eine meiner Lieblings- Strecken, wenn sich die Konsul scheinbar mühelos in die engen Kurven beißt, aber im Regen ist es auf dem Zweirad eine neue Erfahrung.
An der schönen Steinkirche in Schlächtenhaus vorbei, die so markant auf ihrem Hügel steht, wird mir klar, wir sind gut in der Zeit. Sorgen mache ich mir langsam um die zwei Hirsche, die meine Beine umschließen. An den Knien und Schienbeinen wird es allmählich nass. Ganz zu schweigen von meinen Camel Boots, die nach Reinhardshagen wohl repariert, heute doch hoffentlich die Strapazen überstehen werden.
Da fällt mir Werner ein, der zum ersten Mal mit seiner Konsul zu einem Treffen angereist ist, in Begleitung seiner zwei Jungs auf Neuzeitmaschinen. Doch im Gegensatz zu ihnen habe ich ihn heute morgen in Jeans vorfahren sehen, genauso Stephan in Jeans und Halbschuhen. Wie mag es ihnen da hinten jetzt gehen?
Wir fahren das kleine Wiesental hinauf, Richtung Neuenweg. Die kleine Wiese begleitet uns und ist heute ein reißender Bach. Ich hoffe, dass der Regen nach jeder Kurve aufhören möge, aber er tut uns nicht den Gefallen. Zwischen den schwarzen Tannen an den Talhängen ziehen Nebelschwaden. Es sieht gespenstisch aus. Wir kommen an dem schönen Mühlenrad vorbei und es scheint sich heute schneller zu drehen als sonst. Der Ziegenbock in Niedertegernau ist auch nicht auf seinem angestammten Platz auf dem Plastikstuh,l und die kleinen Ortschaften scheinen menschenleer.Ob man sich hinter den Gardinen, im Trockenen, wohl Gedanken macht, was diese Unentwegten heute bloß den Schwarzwald hinauf treibt?
Wir sind in Neuenweg angekommen. Unsere Straßensperre funktioniert und wir werden gefilmt. Für eine Oscarnominierung wird es wohl nicht reichen.
Aus dem Ort heraus, fahren wir auf das Belchen Massiv zu. Nur der Herr zeigt sich heute nicht und liegt komplett hinter einer grauen Wand versteckt.
Sehe ich da ganz oben auf einmal etwa eine helle Stelle? Etwas Sonne hervor schimmern? Vielleicht haben wir Glück und kommen noch durch diese Wolkendecke hindurch.
Abwärts geht´s nach Schönau. Die Heimatstadt unseres Bundestrainers. Ein großes Plakat wünscht ihm und der Mannschaft Glück. Doch seit gestern wird er sich wohl so fühlen, wie wir jetzt.
In Schönau wird getankt. Das Dröhnen der Motoren hallt wieder von der Überdachung der Tankstelle. Ich gucke in die Gesichter und sehe zu meinem Erstaunen kein Wehklagen, keine Verzweifelung oder Unzufriedenheit. Ganz im Gegenteil, meine ich sogar ein leises Lächeln zu erkennen. Alle Achtung, denke ich, unerschütterliche Frauen und Männer, vor allem die Frauen.
Aber wir müssen noch den finalen Anstieg hinauf. Franz hat beim Start Zündprobleme, aber er ist ein alter Hase und holt uns wieder ein. Jetzt sind auch die Autos wieder bei uns und unsere Fangemeinde sperrt für uns die nächste Kreuzung und feuert uns an.
Es geht hinauf zum Wiedener- Eck. Verträumt liegt es da, das Wieden, selbst heute, als der Himmel alle Tore aufgemacht zu haben scheint. Ich merke, wie das Wasser von beiden Seiten des Schuhs nun unter der Sohle zusammen findet. Auch die Oberschenkel sind jetzt durch. Mit einem Wort ich bin bis auf die Haut nass. Eine Erfahrung macht man jetzt beiläufig: Warmer Regen im Tal ist weitaus angenehmer als der auf über 1000 Meter Höhe.
Durch Wieden und nach Wieden geht es in Serpentinen den Berg hinauf. Wie ich mich vor Wochen auf diesen Anblick gefreut habe, alle hinter mir, wie Perlen auf einer Schnur, im Sonnenschein, stampfen sie dem Berg entgegen. Heute kämpft sich die Gruppe tapfer durch die Dunstschleier. Solos, Sozii, Gespanne, alle trotzen den widrigen Umständen. Hier und da sehe ich eine gelbe Weste. Die Tourguides machen einen tollen Job.
Nach dem Wiedener- Eck ist meine Hoffnung erloschen, dass wir noch in die Sonne fahren. Es wird immer kälter. Petra Blume misst nachher an der Talstation der Belchen- Bahn noch 3,5° Celsius! Wilhelm fährt ohne Handschuhe. Wie macht er das bloß?
Noch einmal über die Hohe Tann. Ich sehe kurzzeitig gar nix mehr. Endlich sind wir an der Talstation der Belchen- Bahn angelangt. Bei Werner geht nix mehr. Die Jeans hängt durch nass an ihm herunter und wir schicken ihn mit Tourguide Werner gen Badenweiler.
Stephan, Bernhard und ich klappern mit den Zähnen um die Wette und spätestens jetzt weiß ich, dass ich zum nächsten Treffen eine vernünftige Ausrüstung haben werde. Auf dem Weg zur Gipfelstation sitzen wir mit Dörte und Günther und unserem Chopperfahrer Peter nebst Frau Nicole in der Seilbahn zusammen. Günther bringt es mit seiner trockenen Art auf den Punkt: „Du Schatz meine Frisur ist leider im Eimer“.
Oben angelangt, gibt es weder schöne Schwarzwald Täler ringsherum noch Alpensicht zu bewundern, dafür wird sich mit einer warmen Suppe, Maultaschen, Schäufele und viel, viel heißem Tee wieder etwas aufgewärmt.
Ich bin erleichtert und froh, denn die Stimmung ist immer noch gut. Die Helden der Ausfahrt scheint nichts unterzukriegen. Günter und Waltraud sitzen ruhig vor ihrer Suppe, schauen aus dem Fenster und bedauern gar die Wanderer, die sich gegen Wind und Regen den Bergpfad hinauf quälen. Hier und da wird aber doch die vorsichtige Bitte formuliert, den kürzesten Rückweg zu wählen. Auf jeden Fall, der war sowieso geplant.
Welche Freude, als auf einmal Elke und Christoph Missy hereinschneien, die erst unentschlossen aufgrund der Witterung waren, uns dann aber doch nachgefahren sind, uns gefunden und eingeholt haben und nun mit uns die Suppe, sowohl im Belchen-Haus, als auch auf der Abfahrt gemeinsam auslöffeln wollen.
Franz bekommt von seiner Ingrid noch den Regenkombi verpasst. „Er ist ja so stur ;-) und will zuerst immer nicht hören“.
Dann geht es den Belchen hinab. Wir stürzen uns in halsbrecherischer Fahrt vom Wiedener-Eck hinab ins Münstertal. Der Scharfenfelsen bekommt heute auch nicht seine Aufmerksamkeit, bis auf Rudis Bremse, die sich hier festsetzt, die er aber nach einigen hundert Metern zum Glück wieder lösen kann. Sonst passiert nichts. Die Maschinen halten und alle Fahrer spielen ihre ganze Routine und ihr ganzes Können aus.
Die Schönheit des Münstertals, mit dem sehenswerten Kloster St. Trudpert fliegt an uns vorbei. Alle wollen nach Hause. Und hier kommen auch alle, nach Vorbeifahrt an den idyllischen Weinorten Laufen und Britzingen, wohlbehalten an. Pünktlich zum Abstellen der Motoren reißt der Himmel auf und ein paar wohltuende Sonnenstrahlen erwärmen das Gemüt, nicht aber die Gliedmaßen. Das muss gleich die heiße Dusche besorgen.
Auf dem Parkplatz steht bereits Erich Krinke und erwartet uns. Sein Zitronenfalter fliegt nicht bei Regen, wie er mir sagt. Und wer kann es ihm heute verdenken?
Ich schaue mich um - sehe, wie Handschuhe ausgewrungen und Stiefel voll Wasser ausgekippt werden. Ich erblicke aber auch viele strahlende Gesichter und Frank, der mir auf die Schulter klopft und sagt: „Tolle Gegend, tolle Strecke“.
Und vor allem sehe ich die Fahrerinnen und Beifahrerinnen, die ab- oder aussteigen, sich einmal schütteln und dastehen, als wäre nix gewesen.
Liebe Konsulantinnen und Konsulanten, ich möchte an dieser Stelle sagen, ich bin stolz auf Euch und stolz darauf, in Eurer Gemeinschaft mitfahren zu dürfen. Martin
Nach einer heißen Dusche und vorsorglich eingenommenen Gripp- Heel Tabletten geht's ins benachbarte Hotel Eckerlin zu unserem Abschiedsabend. Die Strapazen scheinen vergessen und in gewohnt lockerer und unterhaltsamer Runde, bei einem reichhaltigen Büfett, werden schon wieder die Tageserlebnisse zum Besten gegeben.
Und fast scheint es, dass Badenweiler etwas wiedergutmachen möchte: Bei Einbruch der Dunkelheit gibt es - von der Burg Baden herunter - das bekannte und sehr geschätzte Feuerwerk mit Musik.
Anmerkung des Webmasters: Leider konnte ich wieder nicht dabei sein. Recht zügig schickte mir Martin seine Bilder und den Bericht, damit ich ihn hier gleich reinsetzen kann. Dazu war ich allerdings nicht sofort fähig.
Am nächsten Morgen fiel die Verabschiedung schwer und mit Wehmut fasste man die Erkenntnis, wie schnell doch so ein Wochenende wieder vorbei gegangen ist. Wir hoffen Ihr seid alle wieder gut zu Hause angekommen und freuen uns sehr, Euch bald wieder zu sehen, spätestens natürlich 2011 im Bayerischen Wald und sagen liebe und mittlerweile sonnige Grüße aus Badenweiler ... von Sandra und Martin Bünz
Konsultreffen 2009
Konsultreffen 2008
NSU-Konsul-Treffen 2008 vom 14.06-15.06. in 34359 Reinhardshagen
Familie Petra, Georg und Alexander Blume und ihre zahlreichen Helfer bereiteten uns ein Wochenende, an das wir uns gerne erinnern werden. Hier die Eindrücke von Martin Bünz, aus Badenweiler im Schwarzwald.
Das Konsultreffen 2008 - oder warum es mit einer Konsul nie langweilig wird.
Die NSU Konsul ist schon ein klasse Gefährt und für mich seit ehedem Inbegriff eines deutschen 50´er Jahre Motorrads.
Begeisterung für eben diese Oldtimer Zeit und die Lust unsere Schwarzwaldberge gemütlich mit dem so typischen Einzylinderstampfen zu durchfahren, brachten mich in den Besitz einer 500 NSU Konsul.
Skeptiker könnten jetzt - vielleicht berechtigterweise - Zweifel anmelden, hinsichtlich fehlendem Schrauberverstand, fehlender Kenntnis zu Elektrik und Mechanik, doch halte ich Denen kühn die Freude am Fahren, meinen Optimismus und die Telefonnummer des Generalkonsulanten Walter Krämer entgegen.
So war denn auch die Vorfreude groß an dem diesjährigen Konsultreffen in Reinhardshagen teilzunehmen.
Dabei bestand der Ehrgeiz die Strecke von Badenweiler nach Reinhardshagen auf Achse zurückzulegen. Immerhin 550 km.
Am Freitagmorgen war der Himmel durchgehend bewölkt. Kein Grund zur Sorge, die nötige Bekleidung gewählt und los geht’s. Außerdem hatte ich ja noch ein Faustpfand in der Hinterhand, denn mein Herr Brockmann wollte mit Auto und Anhänger eine halbe Stunde nach mir starten. So leicht sollte er mich nicht einholen.
Für eine beschauliche Überlandtour war also nicht die Zeit. Es ging auf die Autobahn.
Herrlich wie die Konsul abschnurrte und beim Gas geben, selbst neben einem Laster noch ihren satten röhrigen Klang hören ließ.
Bis Rastatt alle Wolken unterfahren und keine besonderen Vorkommnisse. Erster Sitzpositionswechsel bei Karlsruhe, die Arme werden länger.
Dann hinter Bruchsal das Drama Walldorf, eine Baustelle und nach wenigen 100 Metern auf der rechten Spur ein Stau. Wäre ich doch bloß links gefahren.
Kaum ausgekuppelt, wollte der Motor nicht mehr weiter. Ein gewaltsames Ziehen am Gasgriff hauchte ihm wieder Leben ein, doch nicht lange dann war es mit der Leistung nach einem Pföff vorbei. Was tun?
Rechts und links Betonrandbegrenzungen. Die Maschine aufgebockt, Lastergespanne hupen, jetzt brachte einem die warme Kleidung richtig ins schwitzen. Sie springt nicht an.
Sollte ein Nichtschrauber hier auf viertel Wege scheitern? Rettung naht!
Ein Bully mit Feldjägern besetzt hält hinter mir. `Hier können Sie aber nicht stehen bleiben.´ `Was soll ich machen, bitteschön?´ `Tolles Motorrad, das Sie da haben.´ `Danke.´ `Wir sperren die rechte Spur und schieben Sie an.´ Gesagt, getan und es funktioniert. Feldjäger Dein Freund und Helfer.
Jetzt schnurrt sie wieder. Ein kurzer Tankstopp vor Frankfurt lässt wieder Blut in die Beine kommen. Die Wolken werden dichter.
Reiskirchener Dreieck und wieder eine Baustelle. Ohh nein!
Ich schwitze Blut und Wasser und tatsächlich, sie geht wieder aus. Ich paddle zwischen LKWs auf der rechten Spur. Es geht bergauf und bergab. Gott sei Dank stehe ich auf einer Anhöhe. Bei der folgenden Abfahrt gelingt es die NSU im 3. Gang wieder anzubekommen. Ich erhalte Beifall, zugeklatscht von der linken Spur. Hoffentlich schaffe ich den nächsten Berg. Die Oberschenkel melden sich bereits. Die Schaltung streikt. Es gehen nur noch 3. und 4. Gang. Schleifende Kupplung und mein linkes Handgelenk beginnt zu schmerzen. Sorgenvoll schaue ich mich um. Wo sind die Feldjäger oder Herr Brockmann? Der steht wahrscheinlich am Stauanfang. Mit Mühe erreiche ich den Gipfel und die Ausfahrt Homburg Ohm. Der Maschine reichts. Sie geht wieder aus. Mir reichts auch und ich fahre die Ausfahrt rechts raus. Der Stau wird umfahren, zumal freundlich dreinblickende Kinder auf einem Schild ein `Oje noch 8. km´, von sich geben.
Herr Brockmann über Handy informiert schließt sich an. Es geht durchs Hinterland, Richtung Alsfeld.
Jetzt kommt der große Regen. Binnen Minuten trotz Leder nass bis auf die Haut. Welch gute Idee, wir haben einen Anhänger dabei. Die letzten 100 Kilometer sitze ich im trockenen Auto.
Dann das Weserbergland, wie beschaulich kommt es einem vor. Die Weser schlängelt sich ruhig durch sanfte ungemein grüne Hügel. Eine freundliche Dame an der Tankstelle weist uns den Weg und weiß: `Na klar NSU Konsultreffen, die sind bereits alle auf der Büller- Höhe.
Ach ja, aus unseren geplanten 6-7 Stunden sind mittlerweile 10 Stunden geworden. Schnell unser Quartier im historischen Brauhaus bezogen, im Bad eine Restaurierung vorgenommen und ab zum Treffpunkt. Was da wohl für Leute zusammen sitzen?
Wir treffen auf eine sehr nette Runde, gelöste Atmosphäre und wie wunderbar, auf ein noch nicht abgeräumtes leckeres Buffet.
Man spricht hessisch, bayrisch und fränkisch. Man trifft auf Nordlichter aus meiner alten Heimat, auf Sachsen und Pfälzer. Quer durch alle Altersgruppen wird gefachsimpelt aber auch über Gott und die Welt erzählt.
Man trifft auf Horst Heiler, dessen Internetseite man schon kannte und der, wie man anerkennend aufgeklärt wird, dies alles hier ins Leben gerufen hat. Man sieht die sympathische Audi-Riege wieder und freut sich, dass auch Choppereinflüsse, wie Farbkleckse in der schwarz chromenen Kette dabei sind. Erich der wohl bei jedem Wetter ungebremste gute Laune versprüht. Man lernt Thomas und Herbert mit Frau kennen, die auf Achse da sind. Voller Respekt nimmt man zur Kenntnis, dass sie aus dem Bayrischen kommen und Wind und Wetter getrotzt haben.
Der Generalkonsul Walter Krämer ist ein viel gefragter Mann an diesem Abend und auch von mir bekommt er gleich meine Leidensgeschichte zu hören. Dann muss er natürlich noch seinen 700 cm³ starken Königswellenmotor zum Besten geben.
Insgesamt eine tolle lockere Atmosphäre die Spaß macht.
Heute muss ich früh ins Bett, aber die Vorfreude auf die morgige Ausfahrt wächst, selbst bei 80% Regenwahrscheinlichkeit.
Dann kommt der Samstag und das Wetter sieht gut aus. Es wird die Ausfahrt der schleifenden Kupplung, aber was macht das schon. Auch die paar Regentropfen sind nicht schlimm, da kam gestern mehr vom Himmel runter.
Das Weserbergland war einfach wunderbar zu durchfahren. Kleine Orte, verträumte Straßen und vor einem und hinter einem, wie Perlen auf einer Schnur, diese herrlichen Motorräder. Auch für die Nase ein Erlebnis. Was für eine Augenweide, was für ein Klang. In den Ortschaften gibt es Viele, die stehen bleiben und mit großen Augen zuschauen.
Da sind Gespanne unterwegs, besetzt und unbesetzt, Solomaschinen, aber auch viele Beifahrerinnen, die als Sozia auf leicht erhöhtem Sitz, das Bild harmonisch abrunden und den Ausflug genießen.
Der Besuch des NSU Museums passte genau dazu und rundete diese schöne Fahrt ab.
An dieser Stelle möchte ich Familie Blume noch einmal einen herzlichen Dank aussprechen, für die tolle Organisation und das bis ins Kleinste geplant und gut funktionierende Event. Vielen Dank.
Der Abend klang aus, wie der Freitag schon geendet hatte und ich nehme nicht nur ein schönes Erinnerungsfoto, mit ein"gebeamt"em Walter Krämer, mit nach Hause, sondern viele tolle lebhafte Bilder in meiner Erinnerung.
Euer Martin Bünz
Konsultreffen 2007
NSU-Konsul-Treffen 2007 vom 26.05.-28.05. in Gunderath/Eifel
Fernab der aktuellen Diskussion um Feinstaub und Klimawandel, die uns aber über kurz oder lang einholen wird, trafen sich über Pfingsten ca. 40 NSU-Konsul Fahrer (die sog. „Konsulanten“) mit meist weiblicher Begleitung (also den „Konsul-Tanten“) im beschaulichen Eifel-Örtchen Gunderath zu ihrem jährlichen zwanglosen Erfahrungsaustausch. Bereits freitags reisten die ersten „Frühbucher“ an und erfüllten die einsame Gegend mit den sonoren Klängen der alten Dampfhämmer.
Die Organisation einschließlich Quartierzuweisung hatten die Eifeler-NSU-Freunde unter Federführung von Jupp Schneider und Stefan Bauer mit einer Vielzahl an Helfern übernommen. Und man merkte an vielen Details, dass sie sowas nicht zum ersten Mal gemacht hatten.
Herausragend wieder die Leistung unserer österreichischen Freunde (deshalb auch der Titel „Internationales Treffen“!) Max Oberbauer und Franz Huber, die die 700 km (!) lange Anreise (und natürlich auch die Rückreise) auf eigener Achse bewältigten, davon die letzten 500 km in Begleitung der Beckenbauers, Herbert auf der Konsul und Brigitte auf ihrer BMW R 75/5, die ebenfalls ihrer Tradition treu blieben („Was früher ging, geht heute auch noch…“). Übrigens fuhren sie nach diesem Treffen in Urlaub nach Südtirol und von dort nach Korsika, selbstredend mit den beiden o.g. Fahrzeugen (Ich glaube, die Motoren sind übers Jahr gesehen länger warm als kalt).
Die geradezu magnetische Wirkung des nur 20 km entfernten Nürburgrings war fast körperlich zu spüren und animierte gleich vier Konsulanten, dieser geschichtsträchtigen Rennstrecke einen Besuch abzustatten, für Horst Heiler war es gar eine Premiere, während es für den Schreiber dieser Zeilen ein dieses Mal noch emotionalerer Moment war als bei sonstigen Besuchen, da er 1971 bis 1973 mit der gleichen Konsul an den damals am Ring stattfindenden berühmten Elefantententreffen (in Eis und Schnee!) teilgenommen hatte. Unvergesslich die nächtlichen Fahrten mit den Fackeln um die Nordschleife zum Gedenken an die die verunglückten Motorradfahrer! Und für die Maschine war es offensichtlich ebenfalls ein bewegendes Erlebnis, denn als wir in das als einziges historisches Relikt verbliebene alte Fahrerlager einbogen, drückte sie vor Rührung zwei Tropfen Öl ab.
Auch Erich Krinkes Bobber muss kurzzeitig Hochspannung verspürt haben, denn als wir zur Rückfahrt aufbrechen wollten, war kein Strom mehr da für den Zündfunken. Aber Erich erkannte sofort die Fehlerquelle und nach wenigen Handgriffen nahm sein gelber Bobber wieder die Arbeit im 4Taktrythmus auf. Die Eifel machte auch gleich ihrem berühmt-berüchtigten Ruf als Wetterhexe alle Ehre, denn als wir zur Rückfahrt starteten, gab es einen kleinen Regenguss mit auf den Heimweg. Am nächsten Tag wurden wir dann quasi als Wiedergutmachung mit einem Sommertag vom Feinsten beglückt, was ja bekanntlich für den Temperatur-haushalt unserer empfindlichen Konsulköpfe nicht das beste Klima ist, denn bei der Ausfahrt nach dem traumhaft schönen Städtchen Monreal waren einige Berge zu bewältigen. Aber es ging alles gut und so war kein technischer (oder personeller) Ausfall zu vermelden. Sehenswert ist dieses Monreal auf jeden Fall, man glaubt, es sei einem Märklin-Baukasten entsprungen.
Wer der Meinung war, es gäbe nur den Eiffel-Turm in Paris, der wurde auf dem Weg zurück nach Gunderath eines Besseren belehrt: Wir legten eine Rast ein an einem Aussichtspunkt in der Nähe des Ortes Boos und konnten von dem 25 m hohen Aussichtsturm, eben dem 2. Eifel-Turm, dank einer glasklaren Sicht einen herrlichen Rundblick über die wundervoll geschwungene Eifellandschaft genießen bis hin zum Mittelpunkt der Region, der Nürburg, mit dem sie umrundenden gleichnamigen Ring, von dem die wuchtigen Tribünen zu erkennen waren
Am Sonntag wurde dann die große Ausfahrt in Angriff genommen, die sich über 140 km erstreckte und uns durch eine für Motorradtouren geradezu paradiesische Gegend führte: Es waren nämlich gerade mal 2 Ampeln (in Gerolstein) zu überqueren, ansonsten nur Kurven, Berge, Täler, einsame Wälder mit noch einsameren Gehöften, gepflegte Dörfer, eben Eifel pur. Man konnte die Tour völlig entspannt angehen, denn als quasi „technischer Schutzengel“ nahm kein Geringerer als der NSU-Papst Wolfgang Schneider an der Fahrt teil. Getrübt wurde die Tour lediglich durch einen etwa einstündigen Regenguss mit böigen Winden - auch Eifel-live - sowie durch einen (zum Glück harmlosen) Sturz unseres Freundes aus dem Münsterland, der – die gute Nachricht – unverletzt blieb, aber – die schlechte Nachricht – die Lampe…..
Zur Eifel gehört auch, dass man sich mit deren vulkanischen Vergangenheit beschäftigt, deren Auswirkungen man heute noch bewundern kann. Der Fremdenverkehrsverband hat eine Vulkanstraße kreiert, die zu spektakulären Relikten führt, aber auch zu noch aktiven Phänomenen vulkanischer Tätigkeit, so u.a. ist in Strohn die sog. Lavabombe, ein eiförmiger ca. 120 to schwerer Felsbrocken aus einem Vulkankrater und in Wallenborn eine sprudelnde Quelle zu besichtigen, die in einem festen zeitlichen Rhythmus fontänenartige Wassersäulen ausspuckt.
Höhepunkt der Ausfahrt war zweifellos der Stopp in Daun, wo wir unsere Konsuls parademäßig vor dem dortigen Kino aufstellten. Hier war die ideale Kulisse für eine Vorführung der Fahrkünste von Peter Held, der in seinem Seitenwagen den Besitzer des Kinos im wahrsten Sinne des Wortes „hochleben“ ließ, d.h. also das Seitenwagenrad „lupfte“, wie es die Bayern auszudrücken pflegen.
Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen (die Auswahl bzw. Bestellung erfolgte mittels einer eigens anlässlich des Konsul Treffens entworfenen Kuchenkarte!) konnten wir im Kino den Fernsehfilm des SWR bestaunen, der aus Anlass der 50jährigen Wiederkehr des absoluten Motorradweltrekords von Wilhelm Herz entstanden war.
Sein Sohn, Heinz Herz, hat sich seinen Lebenstraum verwirklicht und in einer privaten Initiative unter großen persönlichen Opfern das damalige Rekordfahrzeug, den NSU Delphin III, quasi aus dem Nichts neu erstehen lassen. Aber nicht nur das, zum Jahrestag hat er auf dem Salzsee in Utah/USA die Rekordfahrt nachgestellt, zwar nicht mit der damaligen Rekordgeschwindigkeit von 339 km/h, aber immerhin mit fast 200 km/h.
Ein Vorgang, der nicht nur bei den für Historie empfindsamen Amerikanern höchsten Respekt vor der damaligen Leistung von Wilhelm Herz und NSU erzeugte (erstmals fuhr ein Motorrad über 200 Meilen), sondern heute auch seinem Sohn Heinz. Man kann sich auch angesichts dieses Projekts die Frage stellen, was hätte Heinz Herz gemacht, wenn sein Vater Wernher von Braun geheißen hätte? Aber Spaß beiseite, man muss vor Heinz Herz den Hut ziehen, er hat als Privatmann einen technischen Meilenstein (wieder) erschaffen und sich damit in der großen NSU-Tradition einen würdigen Platz gesichert. Leider muss man feststellen, dass man seitens der Offiziellen von Audi der NSU-Motorradtradition nicht (mehr) den ihr gebührenden Stellenwert einräumt.
Noch beeindruckt, oder soll man sagen bedrückt, von den unwiederbringlich vergangenen ruhmreichen Leistungen von NSU, fuhren wir wieder in unsere Quartiere und gingen dann in der Pizzeria Marx zum gemütlichen Teil über.
Apropos technische Leistungen: zu bestaunen gab es zwei Chopper-Neuschöpfungen, eine von Horst Leopold Soell und die andere von Rudi Vasek, die mit schwäbischer Präzision zwei herrliche Bikes auf die Räder gestellt haben. Oder die Einport-Konsul von Horst Heiler, der die 500er mit Zahnriemen und Trockenkupplung (mit badischer Gründlichkeit) zum Laufen und Halten brachte, die Krämerschen Schöpfungen sowieso, aber auch dem Einport-Motor mit durchgehenden Zugankern, von unserem österreichischem Spezel Franz Huber, gebührt besondere Erwähnung.
Ein ganz großes Lob muss man den Organisatoren dieser Fahrt machen, denn sie hatten eine Eskorte auf die Räder gestellt, die - wie Schäferhunde um eine Herde kreisend - es schaffte, dass unsere Kolonne auf diesen langen Stecken nicht ein einziges Mal unterbrochen wurde.
Jetzt bleibt uns nur noch der von Jupp Schneider gedrehte Film, welcher - wie ein Stuntman im Seitenwagen von Peter Held hängend - die gesamte Fahrt filmte. Und natürlich die Vorfreude auf das Treffen nächstes Jahr bei Familie Blume in Reinhardshagen, also ziemlich im Norden.
Christoph Missy
Informatives zum Konsultreffen 2007
von Inge Vasek
Überregionales Zusammentreffen der NSU-Konsul-Gemeinde, Ausfahrt quer durch die Eifel, auf den Wegen der Vulkane
26.05.-28.05.2007 NSU-Konsultreffen in Gunderath (Clublokal)
Schirmherren: Wolfgang Schneider, Nico Wagner, Peter Held und Christoph Missy
Eifel:
Die Eifel ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Das wellige, waldreiche Mittelgebirge erreicht in der Hohen Acht (746 m ü.d.M.) seinen höchsten Punkt. Teile der Eifel sind durch den Vulkanismus geprägt. Die Lavakuppen erloschener Vulkane bestimmen noch heute das Landschaftsbild, besonders um den Nürburgring sowie bei Daun und Manderscheid. Vulkanischen Ursprungs sind auch die für die Eifel charakteristischen Maare, meist mit kleinen Seen angefüllte Vulkankrater.
Auch ein besonderes Naturschauspiel bietet der „Brubbel“ in Wallenborn. Es ist ein Kaltwasser-Geysir, der regelmäßig alle 40 Minuten eine ca. 2 Meter hohe Fontäne aufsteigen lässt. Ein aus dem Untergrund aufsteigendes Kohlendioxidgas spielt dabei die entscheidende Rolle. Das aufsteigende Kohlendioxid wird vom Wasser solange aufgenommen, bis ein kritischer Gehalt erreicht wird. Dann bilden sich Gasblasen die aufsteigen und das Wasser zum Aufwallen bringen. Es ist ein regelmäßiger Vorgang.
Die Eifel wurde frühzeitig besiedelt, und zwar besonders die zentrale Kalkeifel mit ihren relativ fruchtbaren Böden.
Ortsnamen, die auf –ich enden, gehen auf uralte keltische Gründungen der Eisenzeit zurück. Die Römer siedelten vor allem in den Radgebieten der Eifel und versuchten, z.B. von Trier und Köln aus, die Stämme der Waldgebirge zu beherrschen.
Siedlungen in der Kalkeifel gründeten wieder die Franken im frühen Mittelalter; ihre Dörfer enden auf –heim.
Erst später rodete man Wälder auf den unfruchtbaren Böden der Schiefer und Grauwacken. Es entstanden Siedlungen mit den Endsilben –rath oder –scheid.
Später nahm der Mensch die Hochmoorlandschaften des Hohen Venns in seinen Besitz. Diese Hochmoore (Venn ist ein anders Wort für Fehn = Hochmoor) ähnelten denen auf den Britischen Inseln, und es ist kein Zufall, dass das Schottische Moorschneehuhn hier sein einziges Vorkommen auf dem Kontinent hat.
Auf den im Großen und Ganzen unfruchtbaren Böden der Eifel und des Hohen Venns war immer nur eine sehr ärmliche Landwirtschaft möglich. Schafhaltung spielte eine große Rolle, Wolle wurde und wird auch heute noch vor allem in Aachen gehandelt und verarbeitet.
Vulkaneifel:
Die Vulkaneifel trägt den Titel Europäischer Geopark und ist von der Weltorganisation UNESCO anerkannt.
Die Vulkaneifel ist das klassische Gebiet der Maare. In der Nähe von Daun liegt das weltweit eindrucksvollste Beispiel für diese Art von Vulkanen. Die Gruppe der „Dauner Maare“ besteht aus mehreren Maartrichtern, von denen das Gemündener, Weinfelder und das Schalkenmehrener Maar bis heute einen Maarsee enthalten.
Hoch über dem Gemündener Maar kann man von dem Aussichtsturm „Adolf-Dronke-Turm“ der 10,5 Meter hoch ist, auf der Plattform über das Gemündener Maar sehen. Man befindet sich 166,5 Meter über dem Gemündener Maar.
Bis vor 10.000 Jahren rauchten hier noch die Vulkane und zuletzt entstand das Ulmener Maar – Deutschlands jüngster Vulkan. Der Vulkanismus ist noch nicht erloschen, er hat nur eine Ruhepause eingelegt und wartet geduldig auf den nächsten Ausbruch.
Am Samstag, den 26.05.2007 kleine Rundfahrt durch die Eifel nach Monreal und zum Booser Eifelturm mit Blick auf das Booser Doppelmaar
Pünktlich um 14.00 Uhr starteten wir die kleine Rundfahrt bei schwül warmen Wetter, knappe 30 Grad Hitze mit unseren NSU- Zweirad Oldtimer durch die Eifel.
Jupp, der sich sehr viel Mühe machte, filmte vom Konsul-Gespann aus in waghalsiger Art und Weise die Ausfahrt.
Die erste Etappen-Fahrt von 15 KM ging von Gunderath aus nach Uersfeld, Lirstal, Oberelz nach Monreal, wo wir einen einstündigen Aufenthalt hatten.
Monreal:
Das malerisch gelegene Fachwerkstädtchen Monreal mit seinen Denkmal geschützten Häuschen lädt zum Träumen ein. Das Flüsschen Elz durchfließt die Ortschaft. Da wir hier 1 Stunde Aufenthalt hatten, nutzten wir die Gelegenheit um die Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Löwenburg:
Die Löwenburg schützte mit ihren 25 Meter hohen Bergfried das ehemalige Tuchmacherdorf im Mittelalter.
Löwendenkmal:
Zu den eindrucksvollsten Monrealer Sehenswürdigkeiten gehört das aus dem 15. Jahrhundert stammende Löwendenkmal auf der mittleren Elzbrücke. Es sind vier in Basalt gehauene Löwen.
Pfarrkirche:
Die spätgotische Pfarrkirche wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts neben dem Flüsschen Elz erbaut.
Anschließend ging unsere Ausfahrt – zweite Etappe ca. 15 KM - von Monreal wieder zurück in Richtung Uersfeld, wo wir das Booser Doppelmaar, ein besonderes Naturerlebnis, vom 25 Meter hohen Eifelturm bestaunen konnten. Dieser bietet einen einmaligen Panoramablick über die Eifel bis in den Westerwald und Hunsrück. Der 25 Meter hohe Eifelturm wurde am 6.Dez. 2003 auf den 557m hohen Schneeberg aufgestellt.
Von hier aus ist der Nürburgring, die Autorennstrecke, die sich um die höchsten Vulkangipfel der Eifel schlingt (Hohe Acht und Nürburg) zu sehen.
Hier hatten wir ebenfalls wieder einen einstündigen Aufenthalt. Ein Gruppenfoto aufgenommen.
Weiter ging es in die 3. Etappe. Die Fahrt ging über 18 KM.
Vom Eifelturm in Richtung Mayen nach Münk und weiter durch kleine idyllisch gelegene Ortschaften zurück nach Gunderath ins Clublokal „Marx“.
Als wir uns alle abends im Clublokal Marx eingefunden hatten, wo wir auch alle bestens versorgt wurden, wurde der Tag durch einen heftigen Gewitterregen abgeschlossen. Gott sei Dank saßen wir alle im Trockenen und auch unsere NSU-Oldtimer waren bestens versorgt. Bei gutem Essen und interessanten Benzingesprächen vergingen die Abendstunden wie im Flug.
So hatte dieser Tag einen schönen Ausklang.
Am Sonntag, den 27.05.2007 große Konsulausfahrt mit kleinen Überraschungen quer durch die Eifel
Auf den Wegen der Vulkane, Kinobesuch
Man stärkte sich am Sonntagvormittag bis 11.00 Uhr am Frühstückstisch, bevor die große Konsulfahrt quer durch die Eifel vorgenommen wurde.
Pünktlich um 11.00 Uhr fuhren dann auch die Konsul-Fahrer mit ihren NSU-Konsul Oldtimer los. Das Wetter zeigte sich anfangs nicht von seiner schönsten Seite. Es war trüb und der Himmel war mit Wolken behangen. Pünktlich zum Start setzte auch gleich ein leichter Regen ein, der sich im ersten Drittel der Ausfahrt auch teilweise noch verstärkte.
Wolfgang teilte die NSU-Konsul-Fahrer in zwei Gruppen ein und fuhr mit uns den dunklen Eifeler Regenwolken entgegen. Was wir einen Tag zuvor schwitzen mussten, so erfolgte die Abkühlung prompt an diesem Tag. Wolfgang übernahm die so genannten Schnell-Fahrer, die auch glaubten eine höhere PS-Zahl vorweisen zu können. Wie er schon am Vorabend verlauten ließ, führte er uns recht zügig auf die ihm bekannten Feldwege zu unseren Zielen. Wolfgang kennt jeden Feldweg wie seine Westentasche – so seine Aussage – und man höre und staune, einmal fuhr er mit uns in eine kleine Ortschaft rein, umfuhr den Kirchplatz und fuhr auf der anderen Seite wieder aus der Ortschaft raus. So ist Wolfgang, immer für eine Überraschung zu haben.
Die Fahrt führte uns von Gunderath, Uersfeld, Höchstberg, Ulmen, Auderath, Filz, Wollmerath, Demerath, Strotzbüsch, Hontheim, Niederscheidweiler, Mückeln, Sprink nach Strohn zur weltbekannten Lavabombe.
Ulmen:
In Ulmen befindet sich eine Ruine der gleichnamigen Burg, die Ritter Heinrich von Ulmen gehörte. Dieser soll sich an der Plünderung der Hagia Sophia beteiligt und unermessliche Schätze mit in die Eifel gebracht haben.
Strohn:
In der kleinen Eifel-Ortschaft Strohn kann man die weltbekannte Lavabombe begutachten. Die Lavabombe ist ein zweitausend Zentner schwerer Monolith mit einem Durchmesser von 5 Metern, einst entstanden durch einen gewaltigen Vulkanausbruch des Wartgesberg.
Weiter führte die Ausfahrt nach Gillenfeld, Eckfeld, Buchholz, Manderscheid in Richtung Meerfeld, Bleckhausener Mühle, Schutz, Niederstadtfeld, Oberstadtfeld nach Wallenborn zu dem Eifel-Geysir, der von den Wallenborner liebevoll „Brubbel“ genannt wird.
Manderscheid:
Manderscheid ist ein Fremdenverkehrsort und ist 90 Meter über dem Tal der Lieser gelegen. Auf schroffen Schieferfelsen stehen die Oberburg mit dem romanischen Bergfried und die Niederburg, beide gehören heute zu den bekanntesten Wahrzeichen der Eifel. In der Umgebung von Manderscheid wurden mehrfach Grabungen durchgeführt. Der wohl spektakulärste Fund war 1991 ein versteinertes, vollkommen erhaltenes Urpferd, das vor vielleicht 50 Mio. Jahren hier lebte.
Wallenborn zum Kaltwasser Geysir, genannt Brubbel:
Hier war wiederum ein Zwischenstopp von ca. 1 Stunde. Im Cafe zum Brubbel konnte man sich mit einer Tasse Kaffee oder einer Gulaschsuppe aufwärmen. Gestärkt konnte die Fahrt weiter gehen.
Über die Ortschaften Weidenbach, Meisburg, Richtung Mürlenbach, Salm, Büscheich, Gerolstein, Gees, Neroth, Neunkirchen gelangten wir an unseren letzten Zwischenstopp nach Daun.
Hier befinden sich die Dauner Maare
Unsere Eifelfreunde hielten für uns hier eine Überraschung bereit. Im Kino trafen wir uns alle bei Kaffee und Kuchen. Gestärkt und wiederum aufgewärmt wurden wir in den Kinosaal geführt. Hier bekamen wir einen Film über den NSU-Rennfahrer Wilhelm Herz zu sehen.
Wilhelm Herz, deutscher Motorradrennfahrer und Weltrekordhalter, wurde am 18.Jan. 1912 in Lampertheim geboren. Er begann seine Laufbahn 1932 auf DKW, wechselte dann 1939 zu NSU. Mit der „NSU-Delphin“ durchbrach der legendäre Motorradsportler vor 50 Jahren auf den „Bonneville Salt Flats“ in Utah/USA, die Schallmauer von 300 KM/H sowie die 200- Meilengrenze. Das war absoluter Weltrekord für Motorräder.
Vom 03.bis 07.September 2006 hat Heinz Herz zu Ehren seines bereits verstorbenen Vaters eine Demonstrationsfahrt unternommen.
Wir alle waren sehr überrascht und sahen den Film mit großem Interesse an. Lernen kann ja immer wieder was die Renngeschichte angeht.
Anschließend fuhren wir auf dem schnellsten Wege zu unserem Ausgangspunkt Gunderath. Es war spät geworden. Gegen 19.30 Uhr trafen wir bei unserem Vereinslokal Marx ein. Wir waren geschafft. Die Eindrücke, die wir von der Eifel mitbekamen, waren überwältigend. Die NSU-Konsulfahrer kamen alle gesund und munter wieder in Gunderath an. Unserem Herrgott sei Dank.
Nachdem die Fahrzeuge wieder versorgt waren, trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Danach wurden noch verschiedene Ansprachen gehalten und Erinnerungen ausgetauscht. Schade nur, dass Wolfgang so früh die Veranstaltung verlassen musste, aber die Arbeit hat ihn gerufen.
Zum Tagesausklang hat sich Familie Blume aus Reinhardshagen bereit erklärt, das NSU-Konsul-Treffen 2008 auszurichten. Hier ein herzliches Dankeschön und viel Glück bei den Vorbereitungen. Wir alle freuen uns schon sehr darauf.
Montag, den 28.05.2007 ab 12.00 Uhr weinen zum Abschied, Heimreise
Am Montagmorgen war Treff im Clublokal Marx zum Frühstücken. Anschließend war von den Freunden Abschied zu nehmen, die Heimreise war angesagt. Man wünschte sich bis zum Wiedersehen alles Gute.
Der Familie Marx ein Dankeschön für die gute Verpflegung, sie haben uns alle sehr verwöhnt.
Unseren Eifeler-Freunden wünschen wir hier auf diesem Wege nochmals alles Gute und vielen, vielen Dank für die schönen Tage, die wir bei Euch verbringen durften.
INGE VASEK
Konsultreffen 2006
NSU-Konsul-Treffen 2006 vom 09.06.-11.06. in Fallersleben bei Wolfsburg
Im Hof von Silke und Hans Proehl war am Freitagmittag erste Zusammenkunft der Teilnehmer
Samstag war wie immer der Tag mit den wesentlichen Aktionen: Eine 130 Kilometer lange Ausfahrt, sowie Besichtigungen von Resten der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze, einer Braunkohlegrube und dem Zeithaus der "Autostadt" mit historischen Fahrzeugen hielt uns diesmal den ganzen Tag in Bewegung.
Freitag- sowie Samstagabend gehörte dem gemütlichen Beisammensein und am Sonntagvormittag war schon wieder alles vorbei.
Den Organisatoren dieses Jahrestreffens Silke & Hans-Heinrich Pröhl sowie Matthias Kristen vom Autohaus Wolfsburg in Fallersleben nochmals ein herzliches Danke.
Konsultreffen 2005
NSU-Konsul-Treffen 2005 vom 17.06-18.06., Festgelände Neckarsulm
Veranstaltungsort war das Festgelände "Pichterich" in Neckarsulm. Erste Ankömmlinge trafen sich Freitags ab 13 Uhr am Festgelände. Als Zaungäste schauten da schon ein Holländer und ein Engländer auf ihren NSU-Quicklys vorbei. Auch unser Konsul Freund Danilo aus Costa Rica hatte sich eingefunden. Volles Programm am Samstag. Nach und nach fanden sich weit über 30 Konsul-Fahrer mit ihren Maschinen ein. Zunächst ging's bei freiem Eintritt für angemeldete Teilnehmer ins »Deutsche Zweirad & NSU-Museum«.
Nachmittags startete die Ausfahrt in die Löwensteiner Berge vom Pichterich aus und anschließend wurden noch Gruppenfotos in Neckarsulm gemacht. Die geselligen Abende am Freitag und Samstag verbrachten wir im Sportlerheim gleich neben dem Festplatz. Am Sonntagmorgen war alles schon wieder vorbei.
Guido Bollau, ein Konsulfahrer aus Köln, meinte: Das Konsultreffen am Pichterich war rundum gelungen. Nicht nur, dass die freiwilligen Veranstalter einen durchgeplanten Ablauf während dieser Zeit auf die Beine gestellt haben, sondern auch das super Wetter, das an diesem Wochenende den Teilnehmern beschert worden ist, trug dazu bei, dass das Treffen eigentlich nicht besser hätte sein können.
Klar gibt´s hier und da Unstimmigkeiten aber die hat man ja überall. Schade nur, dass die Zeit immer so schnell vorbei ist.
Die Ausfahrt war der entsprechenden knappen Zeit angemessen und auch die Streckenauswahl gut ausgesucht.
Über die kleine Panne mit der falschen Route der anderen Truppe kann man nur schmunzeln. Das trübt aber auf gar keinen Fall den Gesamteindruck des Treffens.
Nette Leute hatten sich am diesem Wochenende zusammengefunden um mit ihrem Gefährt und Gleichgesinnten eine schöne Zeit zu haben. Und ich denke, die hatten wir.
Konsultreffen 2004
NSU-Konsul-Treffen 2004 in Mindelheim
Franz Hubers Gedanken, Notizen und Bilder
Abfahrt Freitag den 18.06.04. Noch bin ich zuhause in Hallein in Österreich, unweit von Salzburg. Wir haben sechs Uhr morgens und es regnet stark. Um neun Uhr regnet es immer noch. Trotzdem geht’s los, das Wetter wird sowieso nicht besser! Rein in die Regenkombi, aufi auf die Konsul und ab nach Mindelheim. Gefahren wird nach „Tele map“ Routenplaner.
So um 12.00 Uhr hänge ich im Kreisverkehr Miesbach. Nichts ist so angeschrieben wie im Routenplaner. Nach 15 Kilometern kommt der Verdacht auf, dass da was nicht stimmen kann. Falschgefahren! So ein Mist auch, auf dem aufgeweichten Rutenplan ist nichts mehr richtig lesbar und ich muss trotzdem weiter. Etwa 10 Kilometer vor Mindelheim gibt’s endlich Sonnenschein. Also raus aus der Regenkombi und weiter.
Ankunft Die Burggaststätte St. Georgenberg erreiche ich mit der Konsul so gegen 15.00 Uhr. Herbert Beckenbauer & Co (& Consulanten?) kommen zur Begrüßung auf mich zu. Es dauert nicht lange, da drückt mir der Walter Krämer einen Zettel in die Hand und sagt: „Bitte ausfüllen. Ich mache morgen Temperaturmessungen am Motor, um zu lokalisieren wo die Probleme am Zylinderkopf herkommen und welche Mittel dagegen wirksam sind!“ Den Kugelschreiber in der Hand muss ich allerdings feststellen, dass mir die 300 km auf der Konsul noch schwer in den Knochen Stecken.
Ausfahrt Samstagmorgen 11.00 Uhr: Wir starten zur gemeinsamen Ausfahrt in den Unterallgäu. Herbert und Brigitte Beckenbauer haben sie super organisiert. In der Pause bekommen wir neben allerlei Kuchen auch eine ganz spezielle NSU-Käsesahnetorte (siehe Foto).
Bei der Anfahrt zum Aussichtsberg (kann mich nicht mehr erinnern wie der heißt) gibt’s ein bekanntes Geräusch vom Motor: Die Zylinderkopfdichtung bläst durch!
Am Abend beim gemütlichen Beisammensein in der Burggaststätte, lerne ich das Konsul-Lied kennen und bei teils tiefsinnigen Gesprächen erläutert man mir, mit welchen Kuren ich das Problem der durchbrennenden Kopfdichtung in den Griff kriege.
Heimfahrt Sonntag: 8.00 Uhr: Zylinderkopf nachziehen und ab nach Hallein bei Regen!
Im Kreisverkehr Miesbach geht’s wieder in die falsche Richtung. Bis Bad Tölz hält sich der Regen in Grenzen … aber dann: Pkw fahren nur noch 60 Km/h. Die Spurrillen sind mit Wasser gefüllt und die Konsul verschluckt sich des öfteren.
Bei Kössen pfeift die Konsul wie ein Kanarienvogel! Es gelingt mir zum Glück noch mal den Kopf halbwegs dicht zubekommen. Der Thermometer an der Tankstelle zeigt +8 ° Celsius und im Rucksack steht das Wasser. Mir ist kalt wie schon lange nicht mehr!!! Um 15.00 Uhr bin ich wieder daheim in Hallein.
Resümee eines Erstteilnehmers Ein Treffen Mit Herz & Verstand organisiert. Selten so gelacht, besonders mit den Odenwäldern. Super Infos zu sinnvollen technischen Lösungen. Herzlichen Dank an Brigitte & Herbert Beckenbauer und deren Helfer für dieses super organisierte Treffen.
Konsultreffen 2003
NSU-Konsul-Treffen 2003 in Speyer
Erstmalig in der Geschichte unserer Zusammenkünfte nutzten wir in der Vorbereitungszeit des Treffens das Internet zur Verbreitung des Termins. Seit Januar 2003 stand uns sogar eine Homepage zur Verfügung. Zusätzlich wurden alle uns bekannten Konsul Besitzer per Post angeschrieben. Auch die Ausländischen... Konsul Freunde aus Österreich, Erwin Keplinger und Max Oberbauer, hatten sich schon im Januar ihr Quartier im Museumshotel reserviert. Ein Konsul Fahrer aus Schweden musste kurzfristig absagen. Trotzdem schafften es diesmal 36 NSU-Konsul auf das Veranstaltungsgelände des Technik Museums Speyer. Eine Ausfahrt in die schattenspendenden Pfälzer Berge, stellte sich im ersten heißen Wochenende des Jahres, bei weit über 30° C, als die richtige Wahl heraus...